FRED BREINERSDORFER

presse2

Foto: Jim Rakete

 

OLD NEWS

18.2.07

SOPHIE SCHOLL - DIE LETZTEN TAGE

Die ARD, sowie ORF und SRG werden den Film am 20. Februar 2008 um 20:15 Uhr ausstrahlen. Am 22.2.2008 jährt sich die Ermordung der Geschwister Scholl und Christoph Probsts durch die Nazis in München zum 65. Mal.

Die Seite zum Film

 

HARTaberFAIR zum Thema "Zivilcourage"

Frank Plasberg wollte mit seinen Studiogästen unmittelbar nach der Ausstrahlung des Films "Sophie Scholl - die letzten Tage" am 20. Februar 2008 über das Thema "Zivilcourage" diskutieren. Die Stuerhinterzieheraffäre hat einen Strich durch die Rechnung gemacht. Verständlicherweise ändert Plasberg das Thema der Sendung. Zivilcourage bleibt ja ein Deuerthema.

 

 

21.12.07

ZUR ZEIT:

Liebe Freunde, liebe Feinde,
das Fest der Einzelhändler rockt seinem Höhepunkt entgegen, der 24. Dezember naht - und dann zum Glück ein Neues Jahr. Dir/Ihnen wünsche ich besinnliche Ruhe an nicht zu grauen Tagen, gelegentliche Ausgelassenheit, Vorsicht bei Speisen und Getränken und ein wenig mehr Liebe und Sex als normal. Uns allen wünsche ich Frieden und Gerechtigkeit und Kraft, Gelassenheit und optimistischen Mut für die Herausforderungen des kommenden Jahres - und überhaupt: Gesundheit (!), Glück, Erfolg.
Von Herzen!
Dein/Ihr Fred Breinersdorfer

 

SENDETERMINE

 

Tatort - Mordfieber, SWR 3, Wiederholung, 13.11.2007

 

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Tatort - Gewaltfieber, SWR 3, Wiederholung, 23.11.2007

PRESSE

22.9.2007:

DIE WANNE IST VOLL

Bemerkungen zum Fernsehen in Zeiten steigernder Gebühren und sinkender Qualität

Süddeutsche Zeitung vom 22.9.2007, Medienseite

 

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23.9.2007:

IN MEMORIAM

19.9.2007:

PETER SCHULZE-ROHR IST TOT

Warum haben wir nicht noch einmal telefoniert? Warum habe ich mich nach unserem letzten Gespräch, dem letzten gemeinsamen Kaffee so hastig verabschiedet? Warum haben wir nicht noch einen weiterne Film zusammen gemacht? Alles zu spät! Peter, Dir verdanke ich meinen ersten Fernsehfilm, "Notwehr", ich habe von Dir gelernt, gelernt, gelernt. Zum Beispiels was Teichoskopie ist und dass man sie am besten vermeidet. Dir verdanke ich meine besten "Tatorte". du warst der streitbare Gütige, der preussische Phantast, der Verlässliche ... In dem Rahmen, wo ich den Durchschlag meines Briefes an Rowohlt mit der Anpreisung meines ersten Mansukripts aufbewahre, habe ich seit Jahren ein Zitat geklemmt. Es stammt von Anthony Minghella. Es lautet: "ich bin leidenschaftlich interessiert am Versagen der menschlichen Sprache, am Subtext hinter den Worten. Film ist das ideale Medium dafür, die Unterschiede aufzudecken, zwischen dem was man denkt, was man sagt und was man tut." du hast den Namen des Autors mit Deiner schwungvollen Schrift darunter gesetzt und mir den Abriss bei einem unserer ersten Gespräche fast beiläufig zugesteckt. Das war Deine Art zu lehren. Unwiederbringlich. Scheisse! - Gott der Gerechte möge Dich aufnehmen

 

19.10. 2007:

Tatort - Die Spieler, ARD, Wiederholung, 19.10., 2007, 20:45 h

 

23.10. 2007:

Tatort - Schneefieber, SWR 3, Wiederholung, 23.10.2007

 

 

Die Abel-Krimis bei "Pendragon":

 

Léonie-Claire Breinersdorfer, Fred Breinersdorfer

Anwalt Abel - Das Hurenspiel

Lena, eine Studentin aus Riga, wird nach Deutschland verschleppt und zur Prostitution gezwungen. Als sie flieht und zu Abel kommt, versucht dieser, sie im Zeugenschutz unterzubringen. Unerklärlicherweise versucht der Staatsanwalt, das mit allen Mitteln zu verhindern. Erst als Abel entdeckt, dass Lena - ohne es zu wissen - mit ihrer Aussage einen hochkarätigen Undercoveragenten gefährdet, gelingt es ihm scheinbar, das Blatt zu wenden.

desweiteren:

Anwalt Abel - Notwehr

Käthe Lauers Tochter Gretchen erklrankt lebensgefährlich an einer Hirnhautentzündung. Die herkömmlichen Therapien versagen. Käthe beginnt um die Gesundheit und das Leben ihrer Tochter zu kämpfen. Ein neues Medikamnt - derzeit in klinischer Erprobung - könnte helfen. Doch Käthe stösst in den Kliniken und der Pharmafirma auf unüberwindliche Widerstände. Abel, der ihren Freund vor dem Bankrott gerettet hat, soll für Käthe und ihr Kind den juristischen Kampf um das Medikament aufnehmen. Doch schon Stunden nach der Übernahme des Mandates muss Abel fürchten, dass seine Klientin aus dem Ruder läuft und vor Verzeiflung zur Entführerin und Mörderin wird.

Leseprobe

 

Anwalt Abel - Der Dienstagmann

Abel hat einen Mann namens Hiltsch zu verteidigen, dem die Staatsanwaltschaft vorwirft, am Faschingsdienstag nach einem Betriebsfest eine Kollegin in einem Park brutal vergewaltigt zu haben. Tilly, das Opfer, hatte Hiltsch zuvor auf der Party eine deftige Abfuhr erteilt. Abel fragt, ob sein schüchterner, eigenbrötlerischer Mandant, sich wegen einer Ohrfeige so grausam rächt. Abel muss als Verteidiger Zweifel schüren, zumal die Tat in ein anderes Schema zu passen scheint, eine Serie von Sexualdelikten, jeweils begangen an einem Dienstag. Oder ist Hiltsch der mysteriöse Dienstagmann? Tilly, eine lebenslustige Frau, zerbricht fast an den Folgen des Erlebten und der Ermittlungen, auch Hiltsch, der Angeklagte, gerät in eine tiefe Krise. Abel kämpft gegen einen fanatischen Polizisten um ein gerechtes Ergebnis und muss an Schluss einen Pakt mit dem Teufel schliessen.

Leseprobe

Anwalt Abel - Frohes Fest, Lucie

Die überarbeitete Fassung des Romans erscheint 2007/08.

Leseprobe

 

29.11.2007:

"HILDE"

ein Kinofilm über das Leben von Hildegard Knef

 

 

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Eindrücke von einer Weiterreise zur Bearbeitung des Drehbuchs "Hilde".

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FERTIGGESTELLT

Der Kurzfilm "Sommersonntag" mit Axel Prahl, Janos Janos Giuranna und Stephan Tölle ist im Kasten

 

Update: 29.1.2008

 

SOPHIE SCHOLL - DIE LETZTEN TAGE

Die DVDdes Films gibt's jetzt bei Lidl für 7,77. Ich stelle mir die Frage: Ist das eine gute oder schlechte Nachricht für den Film. Es ist eine gute, denn je mehr Menschen den Film sehen ... wofür macht man denn sonst Filme?

Der Film war am 14.6.2007 zum ersten Mal im Fernsehen bei arte zu sehen. Die RD, sowie ORF und SRG werden den Film um den 22. Februar 2008 ausstrahlen. An diesem Tag jährt sich der Tod der Geschwister Scholl und Christoph Probsts zum 65. Mal.

 

PRESSE

Bemerkungen zum Streik der Drehbuchautoren in den USA, Süddeutsche Zeitung vom 10.11.2007

 

FOTO

"BUSINESS"

17 Fotos aus der Ökonomie

The Olive Garden, New York, USA, 2003

Hier gehts zur Ausstellung
 
 

MALEREI

Das neue Bild:

 

 

2006.4, Hidden Flowers, 2.12.06, Acr. on Oilpainting, 70x50 cm, The Ulrich Herrmann Collection, Berlin

 

 

Hier gehts zur Ausstellung anderer Bilder:

 

DAS SURREALE ELEMENT

 

Bilder über die Wirklichkeit

 

 

700 FOLGEN "TATORT"

Spiegel Online initiierte im April eine Autorenbefragung per Fragebogen.

 

ZUM TOD VON BERND BURGEMEISTER

Bernd war für mich: Freundschaft, Respekt, Glanz in den Augen, das verschmitzte Lächeln, spielend verkrafteter großer Erfolg, Unabhängigkeit, Fairness, Großzügigkeit. Ein Souverän unter den Produzenten. Welch ein Bauchgefühl für Filmstoffe!. Wo wir auf unterschiedlichen Seiten standen: fast noch mehr Respekt, Beharrlichkeit gab es zu befürchten und zu bewundern. Nein, falsch, wir haben nie auf verschiedenen Seiten gestanden, denn es ging immer um die besten Bedingungen für Kino und Fernsehen, um diese Sache ging es ihm. Chapeau! Und um die Filme. Danke

 

Update: 7.9.2008

 

MALEREI

 

"DICHTERMALER" EINE AUSSTELLUNG IN MÜNCHEN

12 Doppelbegabungen, so heißt es in der Einladung stellen aus. Autoren, die malen. Vernissage am 11. Septermber 2008, 19 Uhr im Pavillion des Alten Botanischen Gartens in der Sophienstr. 7a. Begleitende Lesungen finden ebenfalls statt.

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Update: 20.12.2008

 

WEIHNACHTEN UND SO ...

 

Tja, nun sieht es ganz danach aus, als würden die meisten von uns die zwölf Runden 2008 stehend durchhalten. Einige wurden angezählt. Im schlimmsten und schmerzhaftesten Fall wurden gute Leute ausgezählt und mussten aus dem Ring. Ob es für uns übrig gebliebenen ein verhältnismäßig gutes Jahr oder im Vergleich sogar ein sehr gutes war, werden Qualität, Strapazen und Anforderungen der kommenden Zeit zeigen. Mein traditionell skeptischer Blick auf den Weihnachtsrummel mit seinem schwer erträglichen Kommerz wird dieses Jahr etwas verschleiert durch die Prophezeiung, dass Geldausgeben helfen soll, den Schlamassel der kommenden Monate erträglicher zu gestalten.

Na dann: Lieber Gott schmeiß Geld runter!

Und überhaupt … wir lassen uns nicht unterkriegen. Das wäre ja noch mal schöner!


Wenn man sich außerdem noch von dem Großen Alten Mann was wünschen darf, dann wäre ich für Gesundheit, vor allem für Gesundheit, auch Glück, persönlich wie beruflich, Ruhe und Geborgenheit in den dunklen Tagen, Zärtlichkeit, Sex in ausreichendem und befriedigendem Maße und einen erfolgreichen, optimistischen Aufbruch ins Jahr 2009, dessen Verlauf nicht wie ein Boxkampf mit zwölf Runden geraten möge.
In diesem Sinne bin ich Dein/Ihr

Fred Breinersdorfer

Update: 1.3.2009

 

"HILDE" VOR DEM KINOSTART

mit Heike Makatsch als Hildegard Knef sowie mit Monica Bleibtreu, Dan Stevens, Hanns Zischler, Roger Cicero u.a.

Regie: Kai Wessel, Kamera: Hagen Bogdanski, eine Produktion der TegoliTossell Film AG

Nicht Autor, aber Koproduzent des Films: Fred Breinersdorfer.

Der Film feierte seine Uraufführung auf der 59. Berlinale in der Reihe "Special Gala" am 13. Februar 2009.

Kinostart ist am 12.März 2009.

 

"SOPHIE SCHOLL - DIE LETZTEN TAGE"

 

Inzwischen liegt Sekundärliteratur zu dem Film vor:

 

José García

DER HIMMEL ÜBER HOLLYWOOD (S. 163 ff)

 

Dietmar Regensburger, Gerhard Larcher (Hg.)

POLITIK - RELIGION - GEWALT IM SPIEGEL DES FILMS (S. 110 ff)

 

 

Update: 26.3.2009

 

FILM

 

KINOFILM "ZWISCHEN HEUTE UND MORGEN" STARTET AM 15.4.2009, 19,30 UHR ALS ERÖFFNUNGSFILM

IM WETTBEWERB VON "ACHTUNG BERLIN"

 

"Zwischen Heute und Morgen" heißt der Kinofilm, den Fred Breinersdorfer nach dem Roman "Eden Plaza" von Dagmar Leupold im Herbst 2007 gedreht hat. Der englische Titel ist "Between Tomorrow and Today", genauso wie der Titelsong von Till Brönner, den Lisy Loeb für den Film eingesungen hat. In den Hauptrollen: Gesine Cukrowski und Peter Lohmeyer. als Gast Alexander Held. Regie und Coautor des Drehbuchs: Fred Breinersdorfer (zusammen mit Dagmar Leupold). Kamera: Rudolph Blahacek. Drehorte waren Stuttgart und Berlin. Die Filmmusik stammt, ebenso wie vier Songs, von Till Brönner. Eine Produktion der Nostro Film Berlin filmer's film, Berlin. Produzenten: Fred Breinersdorfer und Frank Döhmann.

 

Die Premiere des Films findet auf dem Festival "Achtung Berlin, new Berlin film award" als Eröffnungsfilm des Wettbewerbs statt. die Hauptdarstellerin, das Team und der Regisseur sind anwesend.

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"SOMMERSONNTAG" IM WETTBEWERB IN CLEVELAN UND IN ATLANTA



Der Kurzfilm SOMMERSONNTAG steht nach zahlreichen Festivaleinreichungen nun auch im Wettbewerb in Cleveland / Ohio und in Atlanta, beide Festivals sind "selectives" für den Academy Award.

http://cleveland.about.com/od/filmsandfilmmakers/p/ciff.htm

Am 29.1.2008 ist der Kurzfilm "Sommersonntag" mit dem Preis der Friedrich Murnau Stiftung 2008 ausgezeichnet worden, der am 6.6.08 in Wiesbaden übergeben wurde. Am selben Tag folgte der 2008 gestiftete Kurzfilmpreis des Kölner Instituts für Kino und Filmkultur das aus dem Preisträgern des "Murnau-Preises" jährlich einen Film auswählt. Die Filmbewertungsstelle in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat "Besonders Wertvoll". BeimFilmfest Emden hat der Film den "Ostfriesischen Kurzfilmpreis" gewonnen, der zum 19. Mal vergeben wurde.

Die Seite zum Film

 

 

"HILDE" IM KINO

mit Heike Makatsch als Hildegard Knef sowie mit Monica Bleibtreu, Dan Stevens, Hanns Zischler, Roger Cicero u.a.

Regie: Kai Wessel, Kamera: Hagen Bogdanski, eine Produktion der TegoliTossell Film AG

Nicht Autor, aber Koproduzent des Films: Fred Breinersdorfer.

Der Film feierte seine Uraufführung auf der 59. Berlinale in der Reihe "Special Gala" am 13. Februar 2009.

Trailer und mehr:

 

24.9.2009

PODIUM

 

DISKUSSION MIT HANS LEYENDECKER, DOMINIK GRAF, FRED BREINERSDORFER UND ANDEREN IN MÜNCHEN ZUM FALL HEINZE UND DEN FOLGEN

Stadtforum München, Stadtsparkasse, Sparkassenstr. 2 (im Tal). Beginn 19 Uhr.

 

15.10.2009

 

"DER VERLORENE SOHN", EIN FERNSEHFILM FÜR DEN NDR

(Sendetermin steht noch nicht fest)

 

NEU IST, DASS EIN FILM AUF EINEM, WENN AUCH NUR KLEINEN, FILMFEST, DEM IN OLDENBURG, LÄUFT, OHNE DASS DIE AUTOREN AUCH NUR DAVON IN KENNTNIS GESETZT WERDEN.

 

 

Nach dem Drehbuch von Fred Breinersdorfer und Léonie-Claire Breinersdorfer. In den Hauptrollen Katja Flint und Kostja Ullmann, in weiteren Rollen Werner Wölbern, Ben Unterkofler, Josef Heynert u.a., Produktion Moovie, Produzenten Oliver Berben und Fred Breinersdorfer für Delphi Medien. Redaktion: Eric Friedler und Doris J. Heinze, NDR.

 

 

Stefanie Schröder wird aus dem Training ihrer Hallenhandballmannschaft gerissen. Ihr Sohn Rainer ist aus israelischer Haft entlassen worden und auf dem weg zu ihr nach Hause. Rainer, ein Konvertit zum Islam, saß eine mehrjahrige Freiheitsstrafe ab. Er soll mit Geldschmuggel eine islamistische Organisation unterstützt haben. Die deutschen Behörden überwachen Rainer auf Schritt und Tritt aus Angst, er könne einen Anschlag planen. Stefanie gelingt es mühsam aber scheinbar erfolgreich, Rainer in ihre Familie zu integrieren. Er scheint dem Dschihad abgeschworen zu haben. Schließlcih geht Stefanie sogar gerichtlich gegen die Überwachungsmaßnahmen vor - und gewinnt. Doch gerade als der Friede perfekt zu sein scheint und die Polizei sich anderen Problemen zuwendet, verlässt Rainer plötzlich seine Mutter, um wieder in den Nahen Osten zu gehen.

 

Trailer:

 

BUCH

 

"Deutsche Drehbücher", der Jahrgang 2009

Drehbücher, deren Autoren für den Deutschen Filmpreis nominiert waren, werden künftig in einer Edition der Akademie erscheinen. Herausgegeben von Fred Breinersdorfer und Dorothee Schön. Die Reihe startete mit dem Jahrgang 2008 und "Kirschblüten - Hanami" von Doris Dörrie (mit zusätzlichen Anmerkungen der Autorin) und "Auf der anderen Seite" von Fatih Akin. Bereits zur Filmpreis-Verleihung am 24.4.2009 liegen die für dieses Jahr nominierten Drehbücher in der Reihe vor, noch bevor die Preisträger gewählt sind. Folgende Titel sind verfügbar:

NOVERMBERKIND von Heide und Christian Schwochow

NACHT VOR AUGEN von Johanna Stuttmann

CHIKO von Özgür Yildrim

 

16.11.2009

 

JETZT IM KINO: "ANDULA - BESUCH IN EINEM ANDEREN LEBEN"

EIN DOKUMENTARFILM FÜRS KINO IN KOPORDUKTION MIT WDR, RBB UND ARTE

Am 28. Oktober lief der Film während des Leipziger DOK-Festivals im Programm "Special Screening", der Regisseur und Hannah Herzsprung waren anwesend.

Der "Henker von Prag" Reinhard Heydrich stirbt am 2.6.1942 an den Folgen eines Attentats. Gestapo und SS laufen in Prag Amok. Wer nicht denunziert wird erschossen. Rigorose Sippenhaft wrid verhängt! Über 1000 Prager werden ermordet. Nur eine Schauspielerin wird scheinbar verschont: Anna Letenska, ein bodenständiger Charakter, in Prag beliebt und verehrt, Frau eines Widerstandskämpfers. Alle nennen die liebenswerte Frau "Andula". Obwohl ihr Mann festgenommen und von der Gesatapo nach Folter "überführt" wirdbleibt sie unbehelligt. Anna spielt in einer kriegswichtigen Komödie, die Milos Havel, der Onkel des ehemaligen Präsidenten der Tschechischen Republik produziert.Nachdem die letzte Klappegeschlagen ist, wird auch Anna Letenska von der Gestapo abgeholt.

 

 

Die Dreharbeiten wurden mit Zeitzeugenin Prag am 10.6.08 und in der Gedenkstätte des KZ Mauthausen mit Hannah Herzsprung am 2.10.2008 abgeschlossen.

Im Film folgt die Hannah Herzsprung dem Leidenweg der Pnistin Anna Letenska, die wie alle Häftlinge des KZs vom Bahnhof durch eine toskanischanmutende Landschaft in die Festung des Grauens über der Donau gehen mussten, über den Einganshof, durch die Baracken in den industriellen Vernichtungsbunker des Lagers bis zur heute noch existierenden Hinrichtungsstätte und den Krematorien.Die Regisseure, Fred Breinersdorfer und die Dokumentarfilmerin Anne Worst recherchieren schon seit Jahren nach den Spuren der Verantwortlichen für diesen zynischen, unmenschlichen Akt. Eine Produktion der Ottonia Media mit der Brawo Film und der Saxonia Media in Koproduktion mit WDR, RBB und arte.

 

Die Seite zum Film

Fotogalerie

Presseheft

Podcast

Artikel "Die Welt", 2.10.2009

"SOMMERSONNTAG" ERFOLGREICHSTER KURZFILM DES JAHRES 2008

 

"SOMMERSONNTAG" ERHÄLT BEIM "MILAN FILM FESTIVAL" EIN "SPECIAL ACKNOWLEDGEMENT"

"SOMMERSONNTAG" ERHÄLT BEIM "FILM FESTIVAL EBERSWALDE " "DAS E" ALS BESTER KURZFILM

 

22.12.2009

 

APROPOS WEIHNACHTEN

 

Liebe Freunde, Kollegen und Bekannte,


„Willst Du Gott wirklich zum Lachen bringen, mach einen Plan.“ Ein altes jüdisches Sprichwort.
Ob ER überhaupt lacht? Wenn ja, lacht ER in SEINER Erhabenheit über unsereiner kleine Pläneschmieder …? Was bleibt uns anderes übrig, wir machen Pläne zur Rettung unseres Planeten vor Tseozwo und für den nächsten Film und für Weihnachten, womit wir beim alljährlichen Thema wären. (Wie viel arktisches Gletschereis kostet, nebenbei, die Weihnachtsbefeuerung von Berlin und seinen Haushalten und das dortige Silvesterfeuerwerk) Ich habe dieses Jahr beschlossen, nicht wieder über Weihnachten zu meckern und alles ganz arg schön zu finden. Ich bin deswegen umständehalber zwei Tage später als geplant (sic!) aus Berlin abgereist.
Aus der Ferne wünsche ich Dir/Euch/Ihnen ein geruhsames Fest und für die nun beginnende 10er-Serie des Jahrhunderts neben Gesundheit und Glück, Frieden: Pläne, Pläne, Pläne. Bringt IHN mit Plänen zum Lachen bis er sich vor Vergnügen schüttelt, Tränen der Freude und Lust in SEINE Augen steigen und ER in SEINER Gnade den einen oder anderen Plan durchgehen lässt. Und wenn zu den Plänen ein wenig mehr Zärtlichkeit, Liebe und Sex gehören, … ER ist nicht so, wie oft behauptet wird, man sagt, ER zwinkert auch mal mit den Augen.


Zwinkern wir einfach mit. Bis bald und auf ein gutes Neues,
Dein / Euer / Ihr
Fred Breinersdorfer

 

22.2.2010

 

VORTRAG

AM 2.2.2010 SPRACH FRED BREINERSDORFER AN DER UNIVERSITY OF UTAH ÜBER "HUMAN RIGHTS AND RESISTANCE IN NAZI GERMANY" (ANNE AND SANDY DOLOWITZ LECTURE ON HUMAN RIGHTS)

Plakat ...

Text ...

English Version...



"SOMMERSONNTAG" ERFOLGREICHSTER KURZFILM DES JAHRES 2008

Aus einer Pressemittteilung der FFA: Kurzfilme wurden in diesem Jahr erstmals nach dem neuen
Filmförderungsgesetz für besondere Prädikate und Festivalteilnahmen
einzeln gewertet und dabei 562.000 Euro an Referenzmittel an insgesamt
100 Kurzfilme vergeben. Erfolgreichster Kurzfilm des Jahres warSOMMERSONNTAG, produziert von Caro Films Fred Breinersdorfer und Sigi
Kamml.

 

MALEREI

 

Das neue Bild:

 

 

Nude at the seashore wirth house & sky, 99x72, Acryl on paper, 2008

 

17.6.2010

WIEDER "SOMMERSONNTAG"

Sommersonntag (Fred Breinersdorfer, Sigi Kamml) gewann den "Jury Panel's Special Innovation Award" im Wettbewerb des 1st Chinese International New Media Shorts Award in Shenzhen (10. - 12. Mai)

 

3.7.2010

ERSTSENDUNG DOKUMENTATION "SPIEL UMS LEBEN - DIE KOMÖDIANTIN UND DIE NAZIS" ARTE AM 14.7.2010 UM 20:15 UHR

 

NUR SO:

Die Homepage des 2004 verstorbenen Reinhard Döhl wird von der Akademie der Künste in Berlin übernommen. Bei dieser Gelegenheit tauchte ein Gästebucheintrag Döhls über Fred Breinersdorfer auf.

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PODCAST

 

"Redezeit" mit Petra Müller auf WDR 5 (2.11.2009)

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im Gespräch mit Hans Leyendecker und Carl Bergengruen über den Fall Heinze und das System der ARD: "Forum SWR2 Kultur "

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im Gespräch mit "Figaro" vom MDR über den Dokumentarfilm: "Andula - Besuch in einem anderen Leben" (1.10.2009)mehr ...

"Gesprächszeit" mit Nicole Ritterbusch auf Nordwestradio (16.10.2009)

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17.7.2010

 

WIEDERHOLUNGEN:

Tatort Der schwedische Freund, mit Eva Mates als Klara Blum, kommt am 2.8.2010 um 21 Uhr in NDR 3

Tatort Zweierlei Blut, ein echter Klassiker des Genres, ein Schimanski mit Götz George und Eberhard Feik, ist noch einmal auf WDR 3 am 4.8.2010 um 23 Uhr zu sehen

Tatort Sonne und Sturm, mit Maria Furtwängler als Kommissarin Lindholm, kommt am 10.8.2010 um 20,15 Uhr in SWR 3

 

PROJEKTE

"SÜDWEST" (AT)

ein Kino- oder Fernsehfilm, der 1908 in der damaligen Deutschen Kolonie "Südwest", dem heutigen Namibia spielt. Eine pralle Abenteuer- und Liebesgeschichte um den Fund der ersten Diamanten vor dem sagenhaften "Diamantenrausch" in der Nähe von Lüderitz.. Eine Kooperation von Fred Breinersdorfer mit dem Produzenten Charlie Schöps und dem Regisseur Rof Schübel. Das inzwischen vorliegende Drehbuch wurde von der FFA gefördert.

Drehbuch Fred Breinersdorfer und Rolf Schübel.

 

5.10.2010

WIEDERHOLUNG:

Tatort Die Spieler, mit Eva Mates als Klara Blum, Regie, Michael Verhoeven, kommt am 5.10.2010 in SWR 3

 

22.10.2010

 

POLITIK:

Am 25.10.2010 treffen die Members of Board (Costa Gavras, Breinersdorfer, Seligmann, van Dormael, Cininx, Urbizu) und Vertreter der Teilnehmerorganisationen der SAA (Vereinigung der Audiovisoellen Autoren in Europa) den EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen Michel Barnier zu einem Gespräch über die Wahrung der Rechte der Autoren im Rahmen der weiteren Harmonisierung des Urheberrechts.

 

THEATER

 

"DER HAMMERMÖRDER" IM FRANKFURTER KELLERTHEATER

Wiederaufführung des Theaterstücks über einen Polizeibeamten, der seine Familie ermordete, um den schwäbischen Schein zu wahren. Nach dem gleichnamigen Roman von Fred Breinersdorfer.

 

 

Premiere: Donnerstag, 3. Juni 2010, 20.30 Uhr
weitere Aufführungen: 4., 5., 6. Juni 20.30 Uhr
1., 2.,3., 4. Juli.
10./11., 17./18., 24./ 25. September
1./2. und 22./23., 29./30. Oktober

Dokumentation »Der Hammermörder«
Matinee am Sonntag, 6. Juni 2010, 12 Uhr
Matinee am Sonntag, 4. Juli 2010, 12 Uhr,

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21.12.2010

 

EINE BEMERKUNG ZUR ZEIT

 

Liebe Kollegen, liebe Freunde,

 

ich mag Weihnachten nicht. Aber ich liebe das Jahresende. Wie verging 2010? Schnell? Langsam?

 

An einer Mauer in Berlin steht: „How long ist now?“ Das Jetzt existiert nicht. Es gibt nur Vergangenheit und Zukunft. Wir bilden uns das Jetzt im Strom der Zeit nur ein. Die Wissenschaft sagt, diese Einbildung dauert vier bis sechs Sekunden. Ich stelle mir vor, wie unser Geist die Zeit dehnt, damit wir sie überhaupt wahrnehmen. Es ist also nicht auszuschließen, dass die wahre Geschwindigkeit unseres Lebens von uns selbst abhängt.

 

Wäre es nicht eine gute Idee zum Jahresende Zeit zu dehnen, damit wir mehr davon haben? Und andere auch? Zeit schenken statt Konsumartikel. Gemeinsam das Jetzt stattfinden lassen – im Bewusstsein, wie schnell es vorbeiströmt.

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen geruhsame Tage am Jahresende, voller Behaglichkeit, vielleicht auch mit ein wenig saisontypischen Zauber des Vergehens und neu Beginnens und auf alle Fälle mit Zärtlichkeiten und ein wenig Sex, denn dabei dehnt sich die Zeit vorzüglich. Darüber hinaus wünsche ich jedem einzelnen ein gutes Neues Jahr, Gesundheit und Glück und die Erfüllung des einen oder anderen Herzenswunsches obendrein.

 

Ihr /Euer

 

Fred Breinersdorfer

 

MINTIFF Preisträger 2010

Katja Röder und Fred Breinersdorfer haben ein Fellowship des MINTIFF-Ideenwettbewerbs mit ihrer Stoffidee "Masernparty" gewonnen.

Das MINTIFF-Network kooperiert mit der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und der Technischen Universität Berlin und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Europäischen Sozialfonds gefördert.

Michael Souvignier und seine "Zeitsprung" sind übrigens jetzt als Masernparty-Teammitglied und Produzent online. Das Projekt wird im Hause "Zeitsprung" vom Mark Horyna betreut.

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INTERVIEW

 

FRED BREINERSDORFER IM GESPRÄCH MIT HANS LEYENDECKER UND CHRISTOPHER KEIL ÜBER DAS ÖFFENTLICH-RECHTLICHE FERNSEHEN

Der Wortlaut

 

FOTO

 

"BUSINESS"

17 Fotos aus der Ökonomie

facade

The Olive Garden, New York, USA, 2003

Hier gehts zur Ausstellung der Fotos
 
 

 

Hier gehts zur Ausstellung der Bilder:

 

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4.2.2011

 

PODIUM

Am 14. 2. 2011 auf der Berlinale von 11 bis 13 Uhr zum Thema

"Unterschied von Drehbüchern für Kino und für TV"

diskutieren in der Bayrischen Landesvertretung, Berlin, Behrensstraße 22/23

Die Autoren: Tuth Toma, Matthias Pact, Marc Terjung und Roland Zug mit der mit der Förderreferentin Birthe Klinge und dem Produzenten Uli Aselmann, Moderation Fred Breinersdorfer

eine Veranstaltung der Stiftung TOP TALENTE

Anmeldung erforderlich unter mail@toptalente.org

 

23.2.2011

"DER VERLORENE SOHN", EIN FERNSEHFILM FÜR DEN NDR

Sendetermin: 23. Februar 2011, 20:15 Uhr ARD

 

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Nach dem Drehbuch von Fred Breinersdorfer und Léonie-Claire Breinersdorfer. In den Hauptrollen Katja Flint und Kostja Ullmann, in weiteren Rollen Werner Wölbern, Ben Unterkofler, Josef Heynert u.a., Produktion Moovie, Produzenten Oliver Berben und Fred Breinersdorfer für Delphi Medien. Redaktion: Eric Friedler und Doris J. Heinze, NDR.

 

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Stefanie Schröder (Katja Flint) wird aus dem Training ihrer Hallenhandballmannschaft gerissen. Ihr Sohn Rainer ist aus israelischer Haft entlassen worden und auf dem weg zu ihr nach Hause. Rainer, ein Konvertit zum Islam, saß eine mehrjahrige Freiheitsstrafe ab. Er soll mit Geldschmuggel eine islamistische Organisation unterstützt haben. Die deutschen Behörden überwachen Rainer auf Schritt und Tritt aus Angst, er könne einen Anschlag planen. Stefanie gelingt es mühsam aber scheinbar erfolgreich, Rainer in ihre Familie zu integrieren. Er scheint dem Dschihad abgeschworen zu haben. Schließlcih geht Stefanie sogar gerichtlich gegen die Überwachungsmaßnahmen vor - und gewinnt. Doch gerade als der Friede perfekt zu sein scheint und die Polizei sich anderen Problemen zuwendet, verlässt Rainer plötzlich seine Mutter, um wieder in den Nahen Osten zu gehen.

 

Trailer:

 

24.2.2011

 

"DER VERLORENE SOHN", EIN FERNSEHFILM FÜR DEN NDR

Sendetermin: 23. Februar 2011, 20:15 Uhr ARD

Die Quote: 4.200.000 Zuschauer, 12.1 % Marktanteil

Die schlechte Kritik lasen wir in der "Hannoverschen Allgemeinen": Der Ansatz der Geschichte ist mutig – und trotzdem offenbart der Film über weite Strecken Längen, die nur knapp an Langeweile vorbeischrammen. (Sebastian Harfst)

Die gute Kritik war in der FAZ zu lesen: Es ist die Geschichte eines Verdachts, eines Unbehagens, welche die Drehbuchautoren Léonie-Claire und Fred Breinersdorfer erzählen. Sie unternehmen dies in äußerster Reduktion, sie schmücken nicht aus, sie übertreiben und polemisieren nicht und sprechen keinen Generalverdacht aus. (Michael Hanfeld)

 

FILM

"ZWISCHEN HEUTE UND MORGEN"

KINOREGIEDEBUT VON FRED BREINERSDORFER IM KINO JETZT BEI ARTE

Sendetermin: 1. März 2011, 22:55 Uhr ARTE

Fred Breinersdorfer gibt sein Regiedebüt mit einer Romanverfilmung. In den Hauptrollen sind Gesine Cukrowski und Peter Lohmeyer zu sehen. Eine Coproduktion der Nostro Film mit filmer’s film. Die Fernsehpartner sind SWR und arte. Die Filmmusik stammt von Till Brönner.

In einem sensiblen, poetischen Kammerspiel erzählt Fred Breinersdorfer nach dem Roman „Eden Plaza“ (dtv) von Dagmar Leupold eine Parabel über das Entstehen und Vergehen der Liebe. Er konzentriert die Handlung auf eine Nacht, ein Hotelzimmer und ein sich fast völlig fremdes Paar, nach einer unerwarteten, flüchtigen Begegnung plötzlich erfüllt von Sehnsucht und Zärtlichkeit.

„Zwischen heute und morgen“ ist ein intensiver, sehr privater und poetischer Liebesfilm, - in Deutschland ein seltenes Genre.

Die 40jährige Anouk, eine Übersetzerin, weit in der Welt herumgekommen, trifft in Berlin zufällig auf Heiner, einen Architekten, älter als sie. Ein Mann, der gestaltet, Räume schafft.

Das Paar stürzt sich einige Tage später in eine Amour fou. Auf dem Spiel stehen entweder ihre bisherigen Leben, scheinbar fest gefügt in zwei Ehen, oder eine gemeinsame Zukunft, die in dieser Nacht beginnen könnte. Wir folgen zwei Menschen, die plötzlich vor der Entscheidung stehen, miteinander ein neues, möglicherweise intensiveres und besseres Leben zu beginnen - allerdings um den Preis ihres bisherigen, das so schlecht nicht ist.

 

ZHUM1

 

ZWISCHEN HEUTE UND MORGEN

mit

Gesine Cukrowski, Peter Lohmeyer, Alexander Held u.a

Buch

Fred Breinersdorfer und Dagmar Leupold

Regie

Fred Breinersdorfer

Kamera

Rudolf Blahacek

Musik

Till Brönner

 

 

1.3.2011

Sendetermin wurde wegen des Todes Annie Giradot verschoben. ARTE sendet zu ihrem Gedenken "Die Klavierspielerin".

Neuer Sendetermin in Kürze.

 

17.4.2011

"17 FRAGEN AN FRED BREINERSDORFER" BEI QUOTENMETER

 

4.5.2011

"ZWISCHEN HEUTE UND MORGEN"

KINOREGIEDEBUT VON FRED BREINERSDORFER IM KINO JETZT BEI ARTE

Sendetermin: 9. Mai 2011, 22:55 Uhr ARTE

Fred Breinersdorfer gibt sein Regiedebüt mit einer Romanverfilmung. In den Hauptrollen sind Gesine Cukrowski und Peter Lohmeyer zu sehen. Eine Coproduktion der Nostro Film mit filmer’s film. Die Fernsehpartner sind SWR und arte. Die Filmmusik stammt von Till Brönner.

In einem sensiblen, poetischen Kammerspiel erzählt Fred Breinersdorfer nach dem Roman „Eden Plaza“ (dtv) von Dagmar Leupold eine Parabel über das Entstehen und Vergehen der Liebe. Er konzentriert die Handlung auf eine Nacht, ein Hotelzimmer und ein sich fast völlig fremdes Paar, nach einer unerwarteten, flüchtigen Begegnung plötzlich erfüllt von Sehnsucht und Zärtlichkeit.

„Zwischen heute und morgen“ ist ein intensiver, sehr privater und poetischer Liebesfilm, - in Deutschland ein seltenes Genre.

Die 40jährige Anouk, eine Übersetzerin, weit in der Welt herumgekommen, trifft in Berlin zufällig auf Heiner, einen Architekten, älter als sie. Ein Mann, der gestaltet, Räume schafft.

Das Paar stürzt sich einige Tage später in eine Amour fou. Auf dem Spiel stehen entweder ihre bisherigen Leben, scheinbar fest gefügt in zwei Ehen, oder eine gemeinsame Zukunft, die in dieser Nacht beginnen könnte. Wir folgen zwei Menschen, die plötzlich vor der Entscheidung stehen, miteinander ein neues, möglicherweise intensiveres und besseres Leben zu beginnen - allerdings um den Preis ihres bisherigen, das so schlecht nicht ist.

 

ZHUM1

 

ZWISCHEN HEUTE UND MORGEN

mit

Gesine Cukrowski, Peter Lohmeyer, Alexander Held u.a

Buch

Fred Breinersdorfer und Dagmar Leupold

Regie

Fred Breinersdorfer

Kamera

Rudolf Blahacek

Musik

Till Brönner

4.5.2011

 

"ZWISCHEN HEUTE UND MORGEN"

KINOREGIEDEBUT VON FRED BREINERSDORFER IM KINO JETZT BEI ARTE

Sendetermin: 9. Mai 2011, 22:55 Uhr ARTE,

REAKTIONEN:

... von Andreas Schreitmüller, Filmchef von ARTE:

Lieber Fred,
in Deutschland hatte der Film 105.000 Zuschauer (1,52% Marktanteil, das ist deutlich über dem Schnitt des Senders), in Frankreich 60.000 (1,8% MA, das ist leicht unter dem Durchschnitt des Senders).
Herzlich, Andreas

... einer Zuschauerin:

Hallo Herr Breinersdorfer,
"Zwischen heute und morgen" - was für ein Film. Regie und Schauspieler haben einfach gepaßt. Kompliment. Der Film ist wirklich sehr gut rübergekommen.
Ich würde mich freuen, bald wieder einen Film, gerne auch einen Krimi, unter Ihrer Regie im TV zu sehen.
Außerdem würde ich mich freuen, wenn Sie meine Freundschaftsanfrage bestätigen würden.
Viele Grüße aus der Nähe von München
Claudia Aursch.

 

 

ZHUM1

 

ZWISCHEN HEUTE UND MORGEN

mit

Gesine Cukrowski, Peter Lohmeyer, Alexander Held u.a

Buch

Fred Breinersdorfer und Dagmar Leupold

Regie

Fred Breinersdorfer

Kamera

Rudolf Blahacek

Musik

Till Brönner

 

"DER CHINESE "

ZWEITEILER NACH DEM ROMAN VON HENNING MANKELL

LÄUFT AUF DEM MÜNCHNER FILMFEST 2011

im Wettbewerb des "Bernd Burgemeister Preises",

Teil 1 am 25.6. 19 Uhr (Rio1)
Teil 2 am 25.6. 21:30 (Rio 1)

(N. B. Fred Breinersdorfer hat mit der Produktion "Der verlorene Sohn" den Preis 2009 zusammen mit Oliver Berben gewonnen.)

SENDETERMIN 29.12.2011, 20,15 Uhr ARD (beide Teile)

Die ARD beabsichtigt, beide Teile an diesem Abend hintereinander zu senden. Wir freuen uns auf einen sehr spannenden Fernsehabend!

CHINESE1

Teaser

Nach dem Thriller "Der Chinese" von Henning Mankell entstand 2010 ein Zweiteiler nach dem Drehbuch von Léonie Claire und Fred Breinersdorfer im Programm der ARD/DEGETO unter Federführung von Hans-Wolfgang Jurgan. "Der Chinese ist eine Produktion der Yellow Bird Pictures GmbH, München und der Lotus Film, Wien, Regie Peter Kegelvic. Die Hauptrolle spielt Szanne von Brosody, mit Claudia Michelsen, Michel Lyquist, Karl-Heinz Hackl, August Schmölzer u.a.

An einem frostigen Januartag 2006 macht die Polizei in Schweden eine grausige Entdeckung. In einem kleinen Dorf wurden 19 Menschen auf bestialische Weise zerstückelt. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin von der Tat hört, wird ihr sofort klar, dassihre Eltern unter den Mordopfern sind. Mehr noch: alle Ermordeten waren weitläufig mit ihr verwandt. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt auf eigene Faust zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach Peking, wo sie auf skrupellose Machenschaften der Führungselite stößt - und auf Morde, begangen vor mehr als 160 Jahren, die einen Zusamennhang zwischen dem psychopathischen Massenmörder und ihrer Familie zu bilden scheinen.

Drehbericht im "STANDARD". mehr ...

 

26.6.2011

SENDETERMIN 30.12.2011, 20,15 Uhr ARD (beide Teile)

Wir freuen uns auf einen sehr spannenden Fernsehabend!

CHINESE1

Teaser

Nach dem Thriller "Der Chinese" von Henning Mankell entstand 2010 ein Zweiteiler nach dem Drehbuch von Léonie Claire und Fred Breinersdorfer im Programm der ARD/DEGETO unter Federführung von Hans-Wolfgang Jurgan. "Der Chinese ist eine Produktion der Yellow Bird Pictures GmbH, München und der Lotus Film, Wien, Regie Peter Kegelvic. Die Hauptrolle spielt Szanne von Brosody, mit Claudia Michelsen, Michel Lyquist, Karl-Heinz Hackl, August Schmölzer u.a.

An einem frostigen Januartag 2006 macht die Polizei in Schweden eine grausige Entdeckung. In einem kleinen Dorf wurden 19 Menschen auf bestialische Weise zerstückelt. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin von der Tat hört, wird ihr sofort klar, dassihre Eltern unter den Mordopfern sind. Mehr noch: alle Ermordeten waren weitläufig mit ihr verwandt. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt auf eigene Faust zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach Peking, wo sie auf skrupellose Machenschaften der Führungselite stößt - und auf Morde, begangen vor mehr als 160 Jahren, die einen Zusamennhang zwischen dem psychopathischen Massenmörder und ihrer Familie zu bilden scheinen.

Drehbericht im "STANDARD". mehr ...

 

SENDEHINWEIS:

ERSTSENDUNG:

Der Kinodokumentarfilm "Andula - Besuch in einem anderen Leben" wird in Kürze bei rbb gezeigt.

Das Making of auf YouTube

 

24.8.2011

 

AM SONNTAG, 11 SEPTEMBER, 22,30 SENDET DIE ARD: "ZWISCHEN HEUTE UND MORGEN"

 

ZHUM1

 

Der Film entstand 2009 nach dem Roman "Eden Plaza" von Dagmar Leupold. mit Gesine Cukrowski, Peter Lohmeyer, Alexander Held u.a., Regie Fred Breinersdorfer, Buch Fred Breinersdorfer und Dagmar Leupold, Kamera Rudolf Blahacek, Musik Till Brönner als eine Koproduktion von Nostro Film, Fred Breinersdorfer mit dem SWR und ARTE. Kinostart 16. Mai 2009. Er wurde in Stuttgart und Berlin gedreht und am 9. Mai 2011 bei ARTE gesendet.


"Ein Mann, eine Frau, ein Hotelzimmer, eine Nacht. „Zwischen heute und morgen“ ist die erste Regiearbeit des renommierten Drehbuchautors Fred Breinersdorfer („Sophie Scholl“). Nach dem Roman „Eden Plaza“ von Dagmar Leupold erzählt der ehemalige Rechtsanwalt eine französisch angehauchte amour fou als leises, entspanntes Kammerspiel – jenseits von Paragraphen und der gesellschaftspolitischen Relevanz, die die meisten seiner bisherigen Drehbücher auszeichnen. Zwei Menschen begegnen sich. Sie öffnen sich, sprechen über die Liebe, über ihre Ehen, über das Älterwerden. Sie sehen sich an, sie wollen sich. Sie lieben sich leidenschaftlich, immer wieder, und sie träumen von einer gemeinsamen Zukunft." (tittelbach.tv)

Die gute Kritik:

Zwischen Heute und Morgen" ist ein intensives und poetisches Kammerspiel über eine alles entscheidende Begegnung und nicht zuletzt über die Unmittelbarkeit und Vergänglichkeit der großen Leidenschaft (kino.de)

Die verwirrende Kritik:

Die (intimen) Dinge des Lebens nach französischem Vorbild – mutig, erotisch, schwermütig, aber weder schwülstig noch melodramatisch, aber eben auch nicht gelungen. (tittelbach.tv)

 

22.9.2011

 

FILM / SENDETERMINE

Wir freuen uns auf unterhaltsame, spannenden Fernsehabende!

 

AM SONNTAG, 11 SEPTEMBER, 22,30 SENDETE DIE ARD: "ZWISCHEN HEUTE UND MORGEN"

 

ZHUM1

 

Die Quote:

550.000 Zuschauer, Marktanteil 6,3 %, Durchschnitt für Sommerkino.

 

30.10.2011

 

DIE DEUTSCHE FILMAKADEMIE, DIE BERLINALE UND RADIOEINS EHREN DEN IRANISCHEN FILMEMACHER JAFAR PANAHI MIT DER VORFÜHRUNG VON

THIS IS NOT A FILM (Iran 2011)

Berlinale-Direktor Dieter Kosslick, der Filmemacher Ali Samadi Ahadi (THE GREEN WAVE) und Fred Breinersdorfer, Projektleiter von FILMMAKERS IN PRISON (Deutsche Filmakademie) werden den Film vorstellen

 

Im Rahmen des "schönen Mittwochs mit radioeins":

9. November 2011 um 20:30 Uhr

Kino in der KulturBrauerei

THIS IS NOT A FILM (OV mit engl. UT, 74 Minuten)

Regie, Produktion, Drehbuch, Schnitt: Jafar Panahi, Mojtaba Mirtahmasb

 

Im Dezember 2010 wurden der iranische Regisseur Jafar Panahi und sein Regie-Kollege Mohammad Rasoulof unter dem Vorwurf der "Propaganda gegen das System" zu sechs Jahren Haft und 20 Jahren Berufs- und Reiseverbot verurteilt. Trotz anhaltender internationaler Proteste hat ein iranisches Berufungsgericht die Strafe für den Filmemacher inzwischen bestätigt.

Der Film, der keiner ist, zeigt einen Tag im Leben von Panahi, der in monatelangem Hausarrest auf seine Verurteilung warten musste. Man sieht ihm beim Frühstücken zu, beim Telefonieren mit seiner Anwältin, man erlebt ihn im Gespräch mit einem Mülltransporteur. Das Drehbuch zu einem neuen Film wurde von den iranischen Behörden abgelehnt, also spielt Panahi dieses im eigenen Wohnzimmer nach, klebt mit Markierungen ein imaginäres Set ab, liest die Rollen. Es ist also doch ein Film entstanden, nur ganz anders als geplant. THIS IS NOT A FILM ist das Aufbegehren eines Regisseurs, der das Kino nicht lassen kann und der ohne jedes Selbstmitleid die Ungeheuerlichkeit eines Berufsverbots in Szene setzt.

Da wir für Mitglieder nur ein begrenztes Karten-Kontingent haben, bitten wir um verbindliche Anmeldung unter antwort@deutsche-filmakademie.de. Weitere Ticktes sind aber auch im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich.

 

10.11.2011

 

"DER VERLORENE SOHN" IN BADEN-BADEN UND IN 3SAT

"DER VERLORENE SOHN" (Buch Fred und Léonie-Claire Breinersdorfer, Regie Nina Grosse, Produktion Oliver Berben und Fred Breinersdorfer)

ist von den Mitgliedern deRrAkademie ausgewählt worden, am diesjährigen Fernsehfilm Festival in Baden-Baden teilzunehmen. Das Festival findet vom 14. bis 18.11. im Kurhaus Baden-Baden statt. Der Film läuft auf dem Festival am 17.11. um 11 Uhr. Danach diskutiert die Jury öffentlich über den Film.

3SAT sendet den "verlorenen Sohn" am 17.11. um 22.15 Uhr.

WICHTIG: Wer dem Film seine Stimme für den Publikumspreis geben will, kann von Sendeschlauss bis um 14 Uhr am 18.11. mit Mausclick für ihn stimmen. Link wird rechtzeitig auf unerer Site bekannt gegeben.

 

DIE DEUTSCHE FILMAKADEMIE, DIE BERLINALE UND RADIOEINS EHREN DEN IRANISCHEN FILMEMACHER JAFAR PANAHI MIT DER VORFÜHRUNG VON

THIS IS NOT A FILM (Iran 2011)

Berlinale-Direktor Dieter Kosslick, der Filmemacher Ali Samadi Ahadi (THE GREEN WAVE) und Fred Breinersdorfer, Projektleiter von FILMMAKERS IN PRISON (Deutsche Filmakademie) haben den Film am 9.11.2011 vorgestellt.

zum Podcast:

 

DAS DREHBUCH WURDE VON DER MEDIEN UND FILMGESELLSCHAFT BADEN-WÜRTTEMBERG FÜR DEN DEUTSCHEN DREHBUCHPREIS VORGESCHLAGEN.

 

27.12.11

 

AM FREITAG DEN 30.12.2011 SENDET DIE ARD BEIDE TEILE DES ZWEITEILERS "DER CHINESE " NACH DEM ROMAN VON HENNING MANKELL

 

CHINESE1

 

ERSTE PRESSESTIMMEN:

(so viel Vorschusslorbeeren gab es selten für einen Film von F.B. - hoffentlich sehen es die Zuschauer auch so)

...der Dreistünder entwickelt sich im Laufe der Zeit zu einem Thriller, der die Spannung bis zur 175. Minute hochhält." (Hörzu)
"Komplexer und fesselnder, aber sehr blutiger Film nach HenningMankells Roman." (Hörzu)
"Vielschichtig und fesselnd: ein Mankell der Extraklasse!" (TVklar)
"Starbesetzte und fesselnde Verfilmung des gleichnamigen Henning-Mankell-Romans." (Fernsehwoche/TV Hören und Sehen)
"Vielschichtig: ein Mankell der Extraklasse!" (auf einen Blick)
"Aufwändige und packende Hochglanz-Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Henning Mankell um Zwangsarbeit und Kolonialismus, um späte Rache und Sühne, das Ganze souverän umgesetzt." (Gong)
"Gelungene Roman-Adaption mit tollen Schauspielern." (Gong)
"Das TV-Ereignis der oche: Der Thriller ,Der Chinese' zweigt die Konflikte zwischen Asien, Europa und Amerika." (Funkuhr)"Harte Kost – aber unbedingt sehenswert: Peter Keglevics kongeniale Verfilmung des düsteren Schuld- und Sühne-Thrillers von Henning Mankell" (Blickpunkt:Film);
"Das TV-Ereignis bündelt die komplex verwobenen Handlungs- und Zeitebenen der Vorlage zu einer packenden Geschichte. Mankell-Verfilmung der Sonderklasse" (TV Movie);
"Der neue Mankell beschränkt sich nicht auf die Spannungsmuster eines Krimis. Seine Botschaft: Archaische Ehrbegriffe sitzen wie ein Keil im Räderwerk einer globalisierten Welt..." (TV digital);
"Denn die Story entwickelt sich langsam zu einem Thriller, der die Spannung bis zur 175. Minute hochhält." (TV Guide);
"Gewohnt großartige Mankell-Abgründe" (TV direkt);
"Mankells Buchvorlage ist ein vielsträngiges Werk über Ausbeutung und Zwangsarbeit... Darüber gerät die Krimihandlung oft ins Abseits. Trotz mancher Ungereimtheiten und plakativ gemalter Szenen bleibt man hier aber dran." (TV Spielfilm);
"Hat alles, was Krimis von Mankell auszeichnet – gelungen!" (TV 14)

 

Nach dem Thriller "Der Chinese" von Henning Mankell entstand 2010 ein Zweiteiler nach dem Drehbuch von Léonie Claire und Fred Breinersdorfer im Programm der ARD/DEGETO unter Federführung von Hans-Wolfgang Jurgan. "Der Chinese ist eine Produktion der Yellow Bird Pictures GmbH, München und der Lotus Film, Wien, Regie Peter Kegelvic. Die Hauptrolle spielt Szanne von Brosody, mit Claudia Michelsen, Michel Lyquist, Karl-Heinz Hackl, August Schmölzer u.a.

An einem frostigen Januartag 2006 macht die Polizei in Schweden eine grausige Entdeckung. In einem kleinen Dorf wurden 19 Menschen auf bestialische Weise zerstückelt. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin von der Tat hört, wird ihr sofort klar, dassihre Eltern unter den Mordopfern sind. Mehr noch: alle Ermordeten waren weitläufig mit ihr verwandt. Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt auf eigene Faust zu recherchieren. Ihre Suche führt sie nach Peking, wo sie auf skrupellose Machenschaften der Führungselite stößt - und auf Morde, begangen vor mehr als 160 Jahren, die einen Zusamennhang zwischen dem psychopathischen Massenmörder und ihrer Familie zu bilden scheinen.

Der Film lief im Wettbewerb des "Bernd Burgemeister Preises" auf dem Münchner Filmfest 2011

Teaser

Tittelbach:

Eine Art filmischer Sekundenstil dominiert die Filmerzählung. Die Phänomenologie des Augenscheins (inklusive schwedischer Düster-Look & asiatischer Hochglanz) setzt sich hier auch gegenüber der Psychologie des Alltags durch, wie sie in TV-Krimis üblich ist. Stark: Suzanne von Borsody. Ein packender TV-Thriller. Nur die Zivilisationskritik muss man bei Mankell nachlesen.

Dieser Artikel stammt von http://www.tittelbach.tv/programm/fernsehfilm/artikel-1737.html

 

NEUER KURZFILM "AS TIME GOES BY"

PRÄDIKAT "BESONDERS WERTVOLL"

KURZFILM DES MONATS, MAI 2011

 

ATGB

 

DIE BEGRÜNDUNG DER JURY:

"Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas steht mitten in Berlin. Der Platz ist für alle offen zugänglich und dient nicht nur als Ort des Erinnerns, sondern vielen Touristen auch als Gelegenheit zur Brotzeit, vielen Kindern als Kletterplatz und, im Sommer 2010, vielen Fußballfans als Ort des ausgelassenen Feierns. Fred Breinersdorfer und Sigi Kamml zeigen dieses Mahnmal und kontrastieren die Bilder des heutigen Deutschlands mit Aufnahmen von Greueltaten der NS-Verbrecher. Die Interviews mit Besuchern aus verschiedenen Ländern und die Bilder der Deutschland-Fans im Jahr 2010 wirken hierbei aber nicht verurteilend, sondern zeigen lediglich die krasse Diskrepanz zwischen einem Damals, das nie vergessen werden darf, und einem Heute, in dem eine neue Generation eine Chance hat, es besser zu machen. Ein Film, der auf ungewöhnliche Weise den Diskurs eröffnet und sich hervorragend zur Diskussion eignet."

(Die Entscheidung fiel einstimmig)

Sigi Kamml und Fred Breinersdorfer haben mit ihrem Kurzfilm "Sommersonntag" eine ermutigende Erfahrung gemacht. Kurzfilm ist eine Herausforderung. sie lautet: eine gute Geschichte in wenigen Minuten zu erzählen. Wichtig außerdem: man erkennt wie unabhängiges Filmmachen der Autoren/Regisseure aussieht. Sie können sich nicht hinter Redaktionen und Produzenten verstecken. sie zeigen, was sie können.

Momentan entsteht ein neuer Kurzfilm über das Denkmal für die Ermordeten Juden Europas in Berlin. Er zeigt das Mahnmal zwischen ästhetischer Würde und Picknickplatzbetrieb. Dazu geschnitten Portraits ermordeter Juden, Kinder, Erwachsene, Massengräber. Und darunter gelegt: Die Rede Heinrich Himmlers in Posen 1943 im Originalton, in der er erstmals offen über die Judenvernichtung vor hohen Offizieren sprach. Das alles vor der Kulisse dieses offenen Denkmals im Sommer 2010, hauptsächlich aufgenommen an jenem Tag, als die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Südafrika Argentinien mit 4:0 schlug.

Buch, Regie und Produktion Fred Breinersdorfer und Sigi Kamml, Kamera Peter Klotz, gefördert mit Mitteln der FFA in Koproduktion mit ARTE.

Der Film befindet ist fertig gestellt und wird zu Festivals eingereicht.

 

31.12.2011

 

ENDLICH WIEDER EINE FROHE BOTSCHAFT

Liebe Kollegen, liebe Freunde, liebe Bekannte,

vielleicht wachen wir in Kürze auf und über Nacht ist in einer rasenden Kernschmelze unser gutes Geld weg. Weltweit. Ausnahmslos. Könnte ja sein, dass die innere Logik des monetären Systems, die Ratingagenturen und die Finanzpolitiker in der EU, den USA, China und Japan und weiß der Henker wo noch die Rechner der Bank- und Börsenwelt in den hysterisch-kollektiven Selbstmord treiben.

Wohl dem, der dann beim Weihnachtsshopping (dieses Jahr plus 4,57 % Umsatz) die Magnetstreifen seiner Kreditkarte noch einmal richtig zum Glühen gebracht hat! Dann säßen wir im Fall der Fälle vor unseren Präsentbergen und zeigten der Bank den Finger. Alle Schulden weg. - Aber auch alle Guthaben weg. Strom und Wasser wären auch weg. Draußen würde ein wenig geplündert; sozusagen Powershoppen für alle. Wir wären gleicher als gleich, wenn man davon absieht, dass ein paar Leute mehr Knäckebrot und Eingewecktes im Schrank haben.

Aber dann ginge es wieder los. Die Verlierer würden wieder verlieren, die Gewinner wieder gewinnen. Und die Verrückten würden wieder daran arbeiten, dass so was wie Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Kultur aus dem Ursumpf der Gleichheit entstünde. Dann sagt der Pessimist: "es geht nicht schlimmer", darauf der Optimist: "Oder doch?"

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen pessimistisch-geruhsame Tage am Jahresende, paradoxerweise voller Zuversicht, Behaglichkeit, auch mit ein wenig saisontypischem Zauber der Hoffnung, die bekanntlich ganz zuletzt stirbt - und auf alle Fälle Nächte mit Zärtlichkeiten und ein wenig Sex, denn dabei kann man sich so schön weg träumen. Darüber hinaus wünsche ich jedem einzelnen ein gutes Neues Jahr, Gesundheit, Glück stabile Schulden und Guthaben und die Erfüllung des einen oder anderen Herzenswunsches obendrein.

Ihr /Euer

Fred Breinersdorfer

 

AKTUELL

 

AM FREITAG DEN 30.12.2011 SENDETE DIE ARD BEIDE TEILE DES ZWEITEILERS "DER CHINESE " NACH DEM ROMAN VON HENNING MANKELL

 

CHINESE1

 

DIE PRESSE:

FAZ:
4-spaltiger Aufmacher, 4-spaltiges Foto, sehr positiv.
Vorspann: "Drei volle Stunden dauert die Verfilmung von Henning Mankells Roman ,Der Chinese'. Sie lohnt sehr. Claudia Michelsen und Suzanne von Borsody spielen die Hauptrollen. Sie zeigen, was Heldinnen sind."

Kölner Stadt-Anzeiger:
4-spaltiger Aufmacher, 2-spaltiges Foto, ohne Wertung.
Langes und interessantes Interview mit Fred Breinersdorfer. Tagestipp im Magazin-Teil.

Mannheimer Morgen:
5-spaltiger Aufmacher, 2-spaltiges Foto, positiv.
Überschrift: "Krimi-Schmankerl zum Jahresausklang" – Aus dem Text: "Spannend, aber sperrig."

Stuttgarter Zeitung:
4-spaltiger Aufmacher, 3-spaltiges Foto, positiv.
Unterzeile: "Bluig, aber spannend" – Aus dem Text: "...ist ,Der Chinese' selbst über die Dauer von drei Stunden ein fesselnder, von Regisseur Peter Keglevic und seinem nicht minder renommierten Kameramann Alexander Fischerkoesen mit großen Sinn für Ästhetik erzählter Film..."

Der Tagesspiegel:
Anriss auf der Seite 1, 4-spaltiger Aufmacher, 2-spaltiges Foto, positiv.
Aus dem Text: "Das Drehbuch des Vater-Tochter-Autorenteams... hat es trotz aller Verdichtung und Dramatisierung des Stoffes geschafft, die wichtigsten Elemente dieses äußerst komplexen Gesamtbildes in den Film zu retten."

WAZ:
4-spaltiger Aufmacher, 2-spaltiges Foto, positiv.
Aus dem Text: "Zuweilen wirken die Verbindungen ein wenig Konstruiert, zuweilen nerven die sich wiederholenden Bilder des Straßenverkehrs in Kanton, aber: Meist fesselt die Geschichte trotz dieser kleinen Schwächen."

Berliner Zeitung/Frankfurter Rundschau (der selbe Text):
4-spaltiger Aufmacher, 4-spaltiges Foto, wenig begeistert.
Aus dem Text: "In unvorsehbarem Rhythmus erwartet den Zuschauer die berührendste Szene nach zahllosen banalen, folgt ein leiser Kammerspielton überflüssiger Grausamkeit, ist Charge genauso gegenwärtig wie Schauspielkunst."

Neue Osnabrücker:
1-spaltige Vorabkritik, 5 von 6 Sternen.
Überschrift: "Beachtlich" – Aus dem Text: "(Zur Langatmigkeit der Romanvorlage) Umso beachtlicher ist das Ergebnis der Verfilmung: Die Straffung auf eine Länge von immerhin knapp drei Stunden sorgt für Kurzweil. Dennoch bleibt Raum für die übergeordneten Themen Gerechtigkeit und Globalisierung, Kapitalismus und Kolonialisierung."

Rheinische Post, Düsseldorf:
4-spaltiger Aufmacher, 2-spaltiges Foto, positiv:
Aus dem Text: "Regisseur Peter Keglevic setzt Mankells Bestseller aus dem Jahr 2008 mit starken Schauspielern gut in Szene"

Mitteldeutsche Zeitung:
3-spaltiger Aufmacher, 3-spaltiges Foto, durchweg positiv.
Aus dem Text: "...ist ,Der Chinese' ein fesselnder, mit großem Sinn für Ästhetik erzählter Film, in dem die Farbe Rot nicht allein wegen des Blutes eine besondere Rolle spielt."

Leipziger Volkszeitung:
3-spaltiger Text, 1-spaltiges Foto, ohne Wertung.
(Aufmacher: 90-minütiges "SOKO Leipzig"-Special im ZDF)

Bonner General-Anzeiger:
3-spaltiger Aufmacher, 2-spaltiges Foto, ohne Wertung.

Süddeutsche:
4-spaltiger Aufmacher, 4-spaltiges Foto, negativ:
Aus dem Text: "Das Jahr geht also mit einem einsamen Höhepunkt an Fernsehvolksverdummung zu Ende..."

taz:
5-spaltiger Aufmacher, 3-spaltiges Foto, sehr negativ.
Überschrift/Unterzeile: "Die Spur führt ... in die Ödnis – Die neueste Mankell-Verfilmung ist langweilig, anspruchslos und klischeebeladen. Trotz oder auch wegen der vielen Schauplätze. ,Der Chinese' – in überflüssiger Überlänge – heute um 20-15 Uhr in der ARD"

 

DIE QUOTE:

4,67 Millionen Haushalte, entsprechend 14,9 % Marktanteil

 

FUNDSACHE

Aus Zufall stieß ich darauf, dass man bei Melanie Wigbers Dissertation "Handlungsorte in der Kriminalliteratur" im Netz als Leseprobe auf den Teil stößt, der sich mit Fred Breinersdorfers frühen Krimis befasst.

mehr ...

12.2.2011

 

"TATORT - ICH GEH' ÜBER LEICHEN" (AT)

Für den BR entwickeln Fred und Léonie-Claire Breinersdorfer einen Tatort, der im modernen Drückermillieu spielt, wo nicht mehr Zeitungsabos vertickt werden, sondern die Leute an ihrer Haustür mit Spenden für Tiere ausgenommen wereden - und zusätzlich nach Strich und Faden betrogen. Es geht um kalte Profite und viel Geld und um brachiale "Karrieren" in einer sektenähnlichen Gemeinschaft. Wer deren Regeln verletzt, hat nichts zu Lachen - bis ein Toter in einem ausgebrannten Wagen gefunden wird. Die bayerischen Kommissare müssen sich einiges einfallen lassen, um in dem streng abgeschotten Kreis der "Crew" zu ermitteln.

Drehbuch Fred Breinersdorfer und Léonie-Claire Breinersdorfer

12.2.2011

AU'S DEM MAILVERKEHR

 

Am 18.03.2012 um 17:16 schrieb Fred Breinersdorfer an Axel Hacke:

Lieber Herr Hacke,
ich hoffe, es geht Ihnen gut. Bei der Lektüre der Speisekarte im Melià "Los Americanos" in Kuba stieß meine Freundin Katja auf folgende Delikatesse im doppelten Sinne:

Bourse des mèr Caribe avec Bouquet de légumas de saison parfumé à l'orange
Karibik Geldbörse Bouquet von Saisongemuese aromatisiert mit Orange

Woanders werden Geldbörsen geklaut, hier aromatisiert.
Wir haben sie sehr genossen.
Arriba la Revolution!

Herzlichst Ihr FB.

 

Am 20.03.2012 um 10:28 schrieb Axel Hacke:

Lieber Herr Breinersdorfer,

o, ganz wunderbar! Ich bin gerade mit dem Manuskript meines nächsten Buches fertig, "Oberst von Huhn bittet zu Tisch". Darin geht es genau um dieses Thema, das Deutsch auf den Speisekarten der Welt. Vielleicht kann ich die Geldbörse da noch reinbasteln....

Herzliche Grüße
Axel Hacke

 

Am 22.03.2012 um 10:24 schrieb Axel Hacke:

Lieber Herr Breinersdorfer,

als Freund des Apostrophs wird sie vielleicht ein kleiner Facebook-Eintrag und vor allem die Reaktionen darauf interessieren, von heute...

http://www.facebook.com/AxelHacke

Beste Grü'ße
Axel Hacke

Ja, lieber Axel Hacke, bei Skifahren widerfuhr mir letztes Jahr (ich hab's fotografiert) folgendes Deppenapostoph:

Apre's Ski

Mein Verbesserungsvorschlag wäre:

Apre's S'ki, weil, das Anfang'sapostroph sowie das Mittelapo'stroph s'ind noch viel zu wenig in's Deut'sche eingedrungen.

(Hab's auch s'o gepo'stet)

Beste Grü'ße zurück

 

b

 

17.5.2011

 

ORDEN

Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg hat am 28. April 2012 Fred Breinersdorfer den "Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg für hervorragende Verdienste" bei einem Festakt im Ludwigsburger Schloss verliehen.

mehr ...

 

URHEBERRECHT

Seit Wochen im Streit. FB ist einer der 51 Unterzeichner des Briefes der Drehbuchautoren zum Thema, der einen "Shitstorm" ausgelöst hat. Interessanter sind die folgenden Auseinandersetzungen:

 

N24, Deutschland AKUT am 24.4.2012

Deutsche Filmakademie, Podiumsdikussion, Hotel Concorde, Berlin, 14:00 Uhr

DeutschlandradioKultur

Beim Filmfestival in Cannes am Tag der deutschen Fiklmmusik (12-20 Uhr Pavillon International de la Musique) auf dem Podium zum Thema

"Creators United - Rights and Respect"

Eintritt frei

 

"MASERNPARTY" (AT)

PRESSEMELDUNG VOM 17.1.2012:

„Masern-Party“: Film über dramatische
Konsequenzen niedriger Impfquoten

Unter dem Arbeitstitel „Masern-Party“ entwickeln derzeit die Drehbuchautoren Fred Breinersdorfer und Katja Röder mit Produzent Mark Horyna („Carl & Bertha“, „Frau Böhm sagt Nein“) für Michael Souvigniers Zeitsprung Pictures GmbH einen Fernsehfilm über die teils tragischen Konsequenzen der in Deutschland um sich greifenden Impfmüdigkeit und Impfskepsis, die im vergangenen Jahr eine Besorgnis erregende Verdopplung der Masern-Erkrankungen zur Folge hatte.

Breinersdorfer: „Erst im November war bekannt geworden, dass die Masern europaweit wieder auf dem Vormarsch sind. Weltweit gab es 2010 etwa 300.000 Erkrankungen. 2008 starben nach Angaben der WHO rund 164.000 Menschen an der Krankheit. Es treten auch immer mehr Fälle von SSPE (subakute skleriosierende Panenzephalitis) auf, einer bisher seltenen Spätfolge von Masern, die nach jahrelanger Latenzzeit unweigerlich zu Siechtum und Tod von ungeimpften Kindern führt.“

Als Grund für diese europaweite Welle neuer Masernerkrankungen gelten die niedrigen Impfquoten. Die Krankheit werde nicht mehr ernst genommen, erklärten Gesundheitsexperten. Außerdem wachse die Skepsis vieler Eltern in Bezug auf den Impfstoff. Die Presse zitiert Rebecca Martin vom WHO-Büro in Kopenhagen, es sei „eine gefährliche Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen“. Reinhard Burger, der Präsident des Berliner Robert-Koch-Instituts betonte, dass eine Masernerkrankung tödlich enden oder zu einer bleibenden Schädigung des Gehirns führen könne.

Die WHO hat inzwischen eingestanden, dass sie ihr Ziel, die Masern in Europa bis 2020 auszurotten, verfehle. Dies unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung dieser Thematik und den Bedarf, die Aufklärung mit einem Spielfilm voranzutreiben.

Fred Breinersdorfer („Sophie Scholl, die letzten Tage“, „Der Chinese“) und Katja Röder haben das Drehbuch zu „Masern-Party“ geschrieben. Mit großem Einfühlungsvermögen und hoher emotionaler Spannung schildern die Autoren die tödlichen Konsequenzen einer versäumten Masernimpfung für eine junge Familie. Dabei wird das Milieu teilweise fanatischer Impfgegner beleuchtet, Skeptiker der Schulmedizin, die davon überzeugt sind, dass Impfungen eine größere Gefahr darstellen als die „harmlos“ eingestuften „Kinderkrankheiten“, deren Ausbruch sie verhindern sollen.

Das Drehbuch ist mit Fördermitteln des MINTiFF Programms entstanden und mit einem Fellowship ausgezeichnet worden. Das MINTiFF-Projekt der TU Berlin (in Verbindung mit dem Wissenschaftsministerium und u.a. der Max-Planck-Gesellschaft) möchte die Verbindung von Wissenschaft und fiktionalem Erzählen fördern und so die korrekte Darstellung wissenschaftlicher Fakten in spannenden fiktionalen Geschichten erreichen. (http://www.mintiff.de)

Rückfragen: „der pressearbeiter“, Hansgert Eschweiler
 Tel.: 0172 / 851 01 04

E-Mail: eschweiler@presse-arbeiter.de

1.6.2012

 

URHEBERRECHT

Seit Wochen im Streit. FB ist einer der 51 Unterzeichner des Briefes der Drehbuchautoren zum Thema, der einen "Shitstorm" ausgelöst hat. Interessanter sind die folgenden Auseinandersetzungen:

"Freiheit und Urheberrecht", eine Podiumsduskussion der Contendallinaz in Berlin

13.6.2012, 19 Uhr (Eintritt frei)

Terrassengespräch im Bundeskanzleramt zum Thema Urheberrecht mit Staatsminister Bernd Neumann

26.6.2012, 19 Uhr (nur auf Einladung)

Auf dem MÜnchner Filmfest ein Podium der Piraten-Partei zum Thema Urheberrecht mit

Auf Seiten der Kunstschaffenden nehmen teil:

Fred Breinersdorfer (Autor, Produzent und Regisseur), Götz Otto (Schauspieler und Drehbuachtor) und ein bekannter Musiker (angefragt)

Auf Seiten der Piraten nehmen teil:

Stefan Körner (Vorsitzender Piratenpartei Bayern), Julia Schramm (Publizistin, Piratin, Abgeordnete Land Berlin), Fritz Effenberger (Künstler, Publizist, Musiker)

1.7.2012, Monopolkono München, 11 Uhr (Eintritt frei)

 

KUNST ALS MANDAT

Ein Podiumsgespräch von Peter Raue und Fred Breinersdorfer auf dem Deutschen Anwaltstag in München

15.6.2012, 9 Uhr

 

NEUE FOTOS

Jim Raktete hat Fred Breinersdorfer im Dezember 2011 porträtiert. Eine kleine Auswahl der Fotos ist in die Homepage aufgenommen worden. Die bisher honorarfreien Pressefotos wurden entfernt. Lizenzen für die Porträts von Jim Raktete zu Zwecken der Veröffentlichung können bei der Agentur EYED.D in Berlin erworben werden.

 

14.8.2012

ZUM THEMA "ANONYMUS"

Fred Breinersdorfer in einem kleinen Beitrag für "Kontraste" vom 16.8.2012.

http://www.ardmediathek.de/das-erste/kontraste/undurchsichtig-geheimbund-anonymous-in-der-kritik?documentId=11431110

 

7.10.2012

URHEBERRECHT

DAS JUSTIZMINISTERIUM KLAUT FOTOS, EINE TRAURIGE KOMMÖDIE

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THEATER

"SOPHIE SCHOLL"

Ein Theaterstück nach dem Drehbuch von Fred Breinersdorfer in der Bearbeitung von Charles Perham am ADC Theatre der Universität Cambridge, der ältesten in Großbritanien noch existierenden Spielstätte. Premiere am 16.10.2012.

"Now, the CUADC has been granted the incredible opportunity to present the first ever stage adaptation of the Academy Award-nominated German film and bring this powerful story to Cambridge, adapted by the student director of King Lear and Waiting for Godot."

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HÖRSPIEL

RADIO-TATORT "TÖDLICHE KUNST" FÜR DEN SWR

Download

Katja Röder und Fred Breinersdorfer haben für die SWR-Hörspielredaktion von Ekkehart Skoruppa einen Radio-Tatort geschrieben, der voraussichtlich im April produziert und im Juli gesendet wird. Die "Tatort" Produktionen werden von mehreren ARD-Radiostationen übernommen und sind damit praktisch überall in Deutschland zu hören. Die Hauptrollen sprechen Karoline Eichhorn und Ueli Jäggi, Regie Walter Adler.

URSENDUNG WAR AM 14.9.2012 AUF SWR 2 UM 22 UHR

auch im Internet als Podcast.

In dem Stück "Tödliche Kunst" geht es um den Mord an einer alten Dame, eine Jüdin aus Stuttgart, die dem Nazi Terror knapp entkommen konnte und nun mit einer Reisegruppe von Überlebenden der Shoah in ihre Geburtsstadt zurückkehrt. Ihren Vater hat sie im KZ Echterdingen verloren. Bei einer Führung in einem Museum entdeckt die alte Dame ein Gemälde von Otto Dix, das ihrem toten Vater gehörte. Kurz danach stirbt sie nach einem Sturz vom Balkon ihres Hotels in der Stuttgarter Innenstadt. Im Fokus der Ermittler stehen der Enkel des Opfers, Neonazis, die einen Aufmarsch planten und ein undurchsichtiger Angestellter des Museums.

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

Mit neuer Kraft


'Radio-Tatort': Der SWR bringt Qualität in die Reihe zurück

Es war eine Panne, die der SWR zwar als ein wenig peinlich, aber wiederum nicht als allzu dramatisch bezeichnete: Der Sender brachte im Februar keinen Radio-Tatort zustande und musste deshalb eine alte Folge wiederholen - jene Anstalt, die das Gemeinschaftsprojekt initiiert hat und federführend betreut. Weil nun aber zudem die Fälle anderer Sender in der ersten Jahreshälfte kaum überzeugten, stellte sich die Frage, ob dem Radio-Tatort in seinem fünften Jahr die Geschichten ausgehen, ob Kraft und Engagement nachlassen.

Insofern ist es bedeutsam, dass der SWR den neuen Fall Tödliche Kunst von Fred Breinersdorfer und Katja Röder hat schreiben und von Walter Adler hat inszenieren lassen. Das ist, bei Buch wie Regie, die erste Liga. Wobei Breinersdorfer lange nicht mehr fürs Hörspiel gearbeitet hat; er kann jedoch auf die Drehbücher von 18 TV-Tatorten verweisen. Tödliche Kunst ist ein spannender und kluger Krimi, in dem sich alles aus dem Kernkonflikt speist. Es geht um Raubkunst, und weder Breinersdorfer/Röder noch Adler bauschen künstlich etwas auf. Sie haben sich einer hinreichend komplexen Angelegenheit angenommen und erzählen ganz klar davon. Was auch bedeutet: Sie halten sich nicht lange auf mit den früher stärker ausgespielten badisch-schwäbischen Frotzeleien der Ermittler. Stefan Fischer

Radio-Tatort: "Tödliche Kunst" bis 15.10. als Download unter www.radiotatort.ard.de

 

4.12.12

FILM / SENDETERMIN

MIT SICHERHEIT SPANNENDER UND BESSER ALS LANZ & WETTEN DASS:

Zur selben Zeit in der ARD (20:15 h) drei Stunden Thriller am Stück nach dem Roman von Henning Mankell.

 

3.1.13

ZUM NEUEN PEOJEKT "ANNE FRANK", SIEHE S. 116 ff IM NEUEN "SPIEGEL"

 

DIE FROHE BOTSCHAFT

Liebe Freunde und Bekannte,

am 21.12.12 ist Weltuntergang und dann kommt auch noch Weihnachten!

Mal ehrlich, wie funktioniert so ein Weltuntergang in Wirklichkeit? Nach Prof. Einstein ist unsere Welt ein gekrümmtes Raum-Zeit-Kontinuum, so etwa wie eine Banane. Drumherum ist Nichts. Im gekrümmten Raum-Zeit-Kontinuum gibt es allerdings Schwarze Löcher, die den Weltuntergang herbeiführen. Sie verschlingen die ganze Materie samt Energie, dann verschwindet selbst die Zeit in ihrem Schlund und damit auch der 24. Dezember, danach wahrscheinlich sogar der Liebe Gott. Ganz zum Schluss fressen sich die Schwarzen Löcher selber auf. Was dann bleibt ist das Nichts.

Bis es so weit ist, gehen aber noch ein paar Milliarden Jahre ins Land. Genießen wir also das Jetzt und Heute, wozu ich schon öfter vor dem Fest aufgerufen habe. Ich wünsche mir deshalb von Herzen, dass Ihr/Sie/Du an Weihnachten nicht wie die Schwarzen Löcher vor einem Nichts steht, wenn Bescherung ist, nein, ich wünsche mir für uns alle ein wenig Ruhe, wo es nötig ist Trost, eine gemütliche Stube, gegenseitiges Verständnis und die Zärtlichkeit liebender Paare - und vielleicht noch etwas guten Sex.

Und im Neuen Jahr, das die Zahl 13 trägt, alles Gute, Gesundheit und Erfolg. Denn in Wirklichkeit ist die 13 eine Glückszahl.

Euer/Ihr/Dein Fred Breinersdorfer

8.1.13

PREIS FÜR "FILMMAKERS IN PRISON"

MINIFILM DER DEUTSCHEN FILMAKADEMIE GEWINNT EYES & EARS AWARD – "DIESER SPOT BLEIBT IM GEDÄCHTNIS!"

Der nach einem Drehbuch von Fred Breinersdorfer von der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE produzierte und von Arnd von Rabenau realisierte MINIFILM "Filmmakers in Prison" hat den Eyes & Ears Award in der Kategorie "Bester Social Spot" gewonnen. Im Rahmen der MEDIENTAGE MÜNCHEN 2012 zeichnet Eyes & Ears of Europe, die europäische Vereinigung für Design, Promotion und Marketing der audiovisuellen Medien, zum vierzehnten Mal die besten Produktionsleistungen des Jahres mit den Internationalen Eyes & Ears Awards aus. Dabei hat sich der Spot der Deutschen Filmakademie unter anderem gegen Einreichungen vom ZDF und RTL durchgesetzt.

Die Jury begründet ihre Entscheidung für den Spot wie folgt: "Auf eindringliche und beklemmende Art und Weise bringt dieser Spot die weltweite Verfolgung, Drangsalierung und Inhaftierung von Filmemachern dem deutschen Publikum näher. Dabei inszenieren die grafische Überarbeitung bekannter Filmszenen und ein adäquates Sounddesign das Thema eindrucksvoll. Dieser Spot bleibt im Gedächtnis!"

Am 30. Oktober 2008 startete die Deutsche Filmakademie mit den MINIFILMEN eine Initiative, mit der sie für den deutschen Film und das deutsche Filmschaffen, aber auch für eigene Projekte auf den Kinoleinwänden des Landes wirbt. Seither sind acht Minifilme entstanden, die von über 30 Millionen Zuschauern gesehen wurden.

Der MINIFILM "Filmmakers in Prison" läuft seit Ende letzten Jahres in den deutschen Kinos und macht sowohl auf die Situation verfolgter Filmemacher in aller Welt aufmerksam als auch auf das Projekt, mit dem sich die Deutsche Filmakademie seit Februar 2011 für diese Kolleginnen und Kollegen engagiert und über ihre Situation informiert.

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17.1.2013

 

"THE WRITER'S GUILD OF GRAT BRITAIN" SCHRIEB ALS NEUJAHRSGRUSS:

The last typewriter to be manufactured in the UK lest the Brother factory in Wrexham in November 2012. It was donated to the Science Museum in London.

Whatever happens: Keep on writing!

 

6.2.2013

Nach der (vorläufigen?) Absage aus dem Netz genommen:

"AM TAG DANACH" (AT)

Eine Familie steht vor der Trennung. Der Mann holt seinen Sohn und noch ein paar Möbel bei seiner künftigen Exfrau und der gemeinsamen Tochter ab - genau in diesem Moment dringt ein junger Mann in das Reihenhaus ein und nimmt die vier Personen als Geisel. Sie müssen bald erkennen, dass sie den brutalen Überfall nur überleben können, wenn sie bedingungslos zusammen stehen. Im Kampf mit dem Gangster, seinem Komplizen und dem Schicksal erkennen diese vier Menschen wieder ihre alten Stärken, für die sie sich einmal geliebt haben.

Drehbuch Fred Breinersdorfer

Eine Delphi-Medien-Produktion für SAT.1 in Zusammenarbeit mit Wasabi Film

 

16.2.2013

GESPRÄCH MIT JOSÉ MANUEL BARROSO AM 22.2.13

Die EU arbeitet schon seit Jahren daran, das Urheberrecht zu harmonisieren. Die Tendenz ist, kurz gesagt, eine erhebliche Stärkung der Verwerter und eine Entrechtung der Kreativen. Wir kämpfen schon seit Jahren dafür, diesen Prozess umzukehren. Nicht die Vermarktung schafft kulturelle Werte und die "Handelsware" Film, Buch, Kunst, Programm usw., sondern alleine wir Urheber!

Die Europäische Dachorganisation der Verwertungsgesellschaften SAA ist seit Jahren sehr aktiv, die Kommissare der EU von unserer Haltung zu überzeugen. Mit Binnenmarktkommissar Michel Barnier, Kulturkommissarin Androulla Vassiliou und Kommissionsvize Neelie Kroes haben bereits Gespräche in kleinem Kreis stattgefunden, an denen auf Seiten der SAA u.a. Michel Tavernier, Costa Gavras und Fred Breinersdorfer teilgenommen haben. Am 22.2. werden die Gespräch mit Kommissionspräsident Barroso fortgesetzt.

 

20.2.2013

 

THEATER:

 

"DER TEUFEL UND DIE DIVA", URAUFFÜHRUNG AM ERNST-DEUTSCH-THEATER IN HAMBURG

7. MÄRZ 2013 BIS 9. APRIL

 

Ein Stück über das Leben von Hildegard Knef von Fred Breinersdorfer und Katja Röder

mit Judy Winter als "Diva" und Peter Kremer als "Mephisto"

vom 7.3. bis 9.4.2013 en suite

 

Hilde

 

Hildegard Knef ist gerade gestorben, wir sehen sie auf der Bühne in einem seltsamen Raum herumirren. Das Jenseits vor den Toren von Himmel und Hölle, vollgestellt mit Requisiten aus ihrem Leben. Ein Aufzug führt nach oben in den Himmel, ein zweiter nach unten in die Hölle. Ein seltsamer Zeitgenosse taucht auf, mit einem Fanalbum unter dem Arm. Schritt für Schritt bringt er Hilde dazu, Rechenschaft über ihr Leben abzulegen, damit klar wird, wo sie hin gehört. Himmel oder Hölle? Mephisto und die Diva und viele berühmte Knef-Songs.

 

HÖRSPIEL:

NEUER RADIO-TATORT FÜR DEN SWR IM DOWNLOAD

 

Katja Röder und Fred Breinersdorfer haben für die SWR-Hörspielredaktion von Ekkehart Skoruppa einen Radio-Tatort geschrieben, der im Juli 2012 gesendet wrude. Nun folgt unmittelbar die nächste Produktion mit demselben Team. Die "Tatort" Produktionen werden von mehreren ARD-Radiostationen übernommen und sind damit praktisch überall in Deutschland zu hören. Die Hauptrollen sprechen Karoline Eichhorn und Ueli Jäggi, Regie Walter Adler. Die Produktion wird im Januar 2013 erfolgen, Ursendung im Frühjahr.

katjaundfred

Die Autoren (Foto: Claude Hilde)

In dem Stück "Der Schläfer" geht es um den grausamen Mord an einem Kunststudenten, einem jungen Moslem. Er wurde gesteinigt und gekreuzigt. Die Ermittler des LKA Stuttgart müssen klären, ob es sich um einen Ritualmord handelt oder um eine klatblütigen Verdeckungstat. Ins Visier geraten ein Salafist, die Eltern des Toten und sein eitler Kunstprofessor. Erst in einem spannenden Showdown wird der Fall gelöst.

Ab 13.2.2012 in der ARD

Download

 

Tickets

Rechte: Bloch Erben / Funkturm Verlag, Berlin

 

22.3.2013

 

THEATER:

 

"DER TEUFEL UND DIE DIVA", URAUFFÜHRUNG AM ERNST-DEUTSCH-THEATER IN HAMBURG

7. MÄRZ 2013, EN SUITE BIS 12. APRIL

 

hildeHH_plakat

 

dpa (8.3.13): In der umjubelten Uraufführung "Der Teufel und die Diva" von Fred Breinersdorfer und Katja Röder ließ Judy Winter am Donnerstagabend Knefs Leben als international gefeierte, aber auch angefeindete Künstlerin Revue passieren.

ZDF

 

Ein Stück über das Leben von Hildegard Knef von Fred Breinersdorfer und Katja Röder

mit Judy Winter als "Diva" und Peter Kremer als "Mephisto"

 

Hildegard Knef ist gerade gestorben, wir sehen sie auf der Bühne in einem seltsamen Raum herumirren. Das Jenseits vor den Toren von Himmel und Hölle, vollgestellt mit Requisiten aus ihrem Leben. Ein Aufzug führt nach oben in den Himmel, ein zweiter nach unten in die Hölle. Ein seltsamer Zeitgenosse taucht auf, mit einem Fanalbum unter dem Arm. Schritt für Schritt bringt er Hilde dazu, Rechenschaft über ihr Leben abzulegen, damit klar wird, wo sie hin gehört. Himmel oder Hölle? Mephisto und die Diva und viele berühmte Knef-Songs.

Tickets

Rechte: Bloch Erben / Funkturm Verlag, Berlin

 

HÖRSPIEL:

NEUER RADIO-TATORT FÜR DEN SWR

 

Katja Röder und Fred Breinersdorfer haben für die SWR-Hörspielredaktion von Ekkehart Skoruppa schon zwei Radio-Tatorte geschrieben. Der letzte wurde im März 2012 gesendet und ist im Podcast zu hören (Link unten). Nun ist der dritte Tatort im Werden.

Anatomie des Todes
Aus dem Bodensee wird eine völlig entstellte Leiche gefischt. Abrieb und Zersetzung lassen kaum mehr Rückschlüsse über die Todesursache zu. Noch schwieriger gestaltet sich für Nina Brändle und Xaver Finkbeiner die Frage, wer der Tote überhaupt ist? Gesichtsstruktur und Genanalyse deuten auf einen Menschen chinesischer Herkunft hin, aber kein Mann mit diesem ethnischen Hintergrund gilt als vermisst. Hielt der Tote sich illegal in Deutschland auf? Der einzige Hinweis sind Spuren eines Operationsfadens, den die Gerichtsmedizin in dem kaum mehr vorhandenen Oberkörper des Leichnams entdeckt. Hatte sich der Tote vor seinem Ableben noch einer Operation unterzogen? Ungereimtheiten ergeben sich aus der Auswertung des erstellten Phantombildes, denn das ähnelt auf erschreckende Weise einem Insassen eines chinesischen Strafgefangenenlagers, für dessen Freilassung sich Amnesty International vor einiger Zeit vehement ausgesprochen hatte. Aber wie sollte ein zum Tode verurteilter chinesischer Häftling unbemerkt in Deutschland einreisen? Und was ist dann mit ihm geschehen? In Nina Brändle und Xaver Finkbeiner nährt sich ein grausamer Verdacht: Wurde der Chinese einer Operation unterzogen, um ihm seine Organe zu entnehmen? Musste er deswegen sterben? Handelt es sich bei den Tätern um eine international operierende Organmafia?

Die Hauptrollen sprechen Karoline Eichhorn und Ueli Jäggi, Regie Walter Adler. Die Produktion wird im Sommer 2013 erfolgen, Ursendung im Dezember.

 

katjaundfred

Die Autoren (Foto: Claude Hilde)

 

"Der Schläfer"

PODCAST

 

14.4.2013

POLITIK:

 

FILMMAKERS IN PRISON-INITIATIVE DER DEUTSCHEN FILMAKADEMIE

Weil der Iranische Regisseur Jafar Panahi nicht ausreisen durfte, um seinen Film auf der Berlinale vorzustellen, wollten etwa 20 Mitglieder der Deutsche Filmakademie ein Protestschreiben dem Iranischen Botschafter überreichen.

 

Protest der Filmakademie für Jafar Panahi

"Filmmakers in Prison" vor der iranischen Botschaft

(v.r.n.r.) Jasmin Tabatabai, Eva Mattes, Monika Bauert (Hintergrund), Burghart Klaußner und Fred Breinersdorfer

Weil die Türen verschlossen blieben, wurden grüne Plakate mit dem Text des Briefes an die Alleebäume vor der Botschaft getapet. Die Medien (heutejournal, ttt, Kino Kino, BZ, SZ usw.) berichteten über die Aktion. - Manche fragten: Ob sie nutzt? Vielleicht. Der Botschafter antwortete mit einem vier-Seiten Brief. Darauf reagierten wir mit einer Einladung zu einem Gespräch.

 

NEUES VOM SOHN:

 

juli

 

Der Architekt Julian Breinersdorfer steht in der ehemaligen Oswald Brauerei in Berlin, in der ein von ihm entworfenes neues Zentrum der Berliner Startup-Szene - die sogenannte "Factory" - entstehen soll. (Foto: Britta Pedersen) Mehr Informationen und Bilder zum Projekt:

STERN.DE

zur Person

13.6.2013

POLITIK:

 

Statement zu dem heute erstmals von den Wirtschaftsministern der EU diskutierten Verhandlungspositionen im gelanten Freihandelsabkommen USA/EU:

http://http-stream.rbb-online.de/kul/programm/kultur_aktuell/2013/kultur_aktuell_3627.mp3

siehe auch Süddeutsche Zeitung vom 4.6.2013

Freihandelsabkommen wackelt.


VIVE LA FRANCE!
Danke, liebe Nachbarn, dass ihr heute der europäischen Kultur mal wieder Gewicht und Gesicht verliehen habt, während alle anderen einknicken! Ich schäme mich für Angela Merkel. Nachsicht für Philipp Rösler und seine FDP, sie werden wohl nie begreifen, dass Kunst und Kultur keine gewinnorientierte Geldanlage sind.

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FOTO:

 

AUSSTELUNG "SMALL BUSINESSES/EUROPE" IN LEIPZIG AM 5.6.2013, 19 UHR

Seit über zehn Jahren fotografiert Fred Breinersdorfer an allen Orten der Welt, an denen er vorbeikommt, Geschäftsfassaden. "Small Businesses". Eine Serie aus den in Europa entstandenen Fotos ist im Sommer 2013 in der Leipziger Galerie "salve art gallery" zu sehen.

 
fotoleipzig

"Geschäftsportraits sind wie Menschengesichter, lesbar und doch voller Geheimnisse. Es mischen sich in ihnen das Bewusste mit dem Unterbewussten. Quer durch Europa gesehen entsteht ein Bild faszinierender kultureller Vielfalt und verblüffender Gemeinsamkeiten - und manchmal auch mehr oder weniger freiwilligen Humors. Leider sterben die individuellen Geschäftsgesichter langsam den Verdrängungstod durch die Maskenfassaden der Einzelhandelsketten."

Onlinekatalog ...

 

THEATER:

 

"HILDE KNEF, DER TEUFEL UND DIE DIVA", IM THEATER AM KURFÜRSTENDAMM

1. Juni bis 16.8. 2013

MIT JUDY WINTER UND STEPHAN BENSON

von Fred Breinersdorfer und Kaja Röder

 

DUTberlin

 

Hildegard Knef ist gerade gestorben, wir sehen sie auf der Bühne in einem seltsamen Raum herumirren. Das Jenseits vor den Toren von Himmel und Hölle, vollgestellt mit Requisiten aus ihrem Leben. Ein Aufzug führt nach oben in den Himmel, ein zweiter nach unten in die Hölle. Ein seltsamer Zeitgenosse taucht auf, mit einem Fanalbum unter dem Arm. Schritt für Schritt bringt er Hilde dazu, Rechenschaft über ihr Leben abzulegen, damit klar wird, wo sie hin gehört. Himmel oder Hölle? Mephisto und die Diva und viele berühmte Knef-Songs.

Rechte: Bloch Erben / Funkturm Verlag, Berlin

Tickets

18.9.2013

POLITIK:

 

DIE GUTE NACHRICHT AUS BERLIN

Am 26.8. habe ich bei meiner Laudatio für den Nachwuchspreis des Deutschen Wirtschaftsfilmpreises Minister Rösler (FDP) gebeten, in den Verhandlungen über das Freihandelsabkommen mit den USA nicht die Existenz den deutschen Films  bedingungslos auf Spiel zu setzen – und damit auch beispielsweise die Existenz den Nachwuchsfilmer, die wir gerade im Begriff waren, auszuzeichnen. An Stelle von Rösler (er war inzwischen schon weg) antwortete sein Staatssekretär Hintze (CDU) „dem da“ (er zeigte auf mich), der Film sei bei seinem Ministerium und der Kanzlerin in besten Händen. Wenn das keine gute Nachricht ist!

WÄHLT, ABER WÄHLT AUF KEINEN FALL FDP/CDU !!!

 

 

6.11.2013

 

ZUM ENTSPANNEN NACH DEM FUSSBALL HEUTE ABEND:

ZWISCHEN HEUTE UND MORGEN: 6.11.13, 22:45 SWR 3

Die ausführliche Kritik von :


Heiner rettet Anouk das Leben, sie küssen sich und trennen sich, um sich wenige Tage später wieder zu sehen – zwei sich fast Fremde, die sich in wenigen Stunden so nahe kommen, dass sie sich vorstellen könnten, miteinander zu leben. Oder gehört das zu ihrem sehnsuchtsvoll-zärtlichen Spiel, zu der Illusion von Liebe? Die (intimen) Dinge des Lebens nach französischem Vorbild – mutig, erotisch, schwermütig, aber weder schwülstig noch melodramatisch, aber eben auch nicht gelungen. Fred Breinersdorfers Regie-Debüt.

Lohmeyer & Cukrowski
Foto: SWR

Noch sind sie sich fremd: der Architekt (Lohmeyer) & die Übersetzerin (Cukrowski)

Anouk, Ende 30, ist Übersetzerin. Sie ist klug, schön, weltgewandt und sie würde am liebsten ihre eigenen Romane schreiben. Heiner, 46, ist Architekt. Er träumt davon, Gebäuden Seele einzuhauchen. Seinen Erfolg hat er vor allem seiner Frau zu verdanken. Auch Anouk ist verheiratet, ihr Mann lässt ihr trotz zweier Kinder genug Freiraum für ihre Arbeit. Von außen betrachtet leben beide in perfekten Beziehungen. Doch etwas fehlt ihnen. Sonst würden sie sich nicht so schnell aufeinander einlassen. Heiner rettet Anouk das Leben, sie küssen sich und trennen sich, um sich wenige Tage später wieder zu sehen – zwei sich fast Fremde, die sich in wenigen Stunden so nahe kommen, dass sie sich vorstellen könnten, miteinander zu leben. Oder gehört das zu ihrem sehnsuchtsvoll-zärtlichen Spiel, zu der Illusion von Liebe?

Ein Mann, eine Frau, ein Hotelzimmer, eine Nacht. „Zwischen heute und morgen“ ist die erste Regiearbeit des renommierten Drehbuchautors Fred Breinersdorfer („Sophie Scholl“). Nach dem Roman „Eden Plaza“ von Dagmar Leupold erzählt der ehemalige Rechtsanwalt eine französisch angehauchte amour fou als leises, entspanntes Kammerspiel – jenseits von Paragraphen und der gesellschaftspolitischen Relevanz, die die meisten seiner bisherigen Drehbücher auszeichnen. Zwei Menschen begegnen sich. Sie öffnen sich, sprechen über die Liebe, über ihre Ehen, über das Älterwerden. Sie sehen sich an, sie wollen sich. Sie lieben sich leidenschaftlich, immer wieder, und sie träumen von einer gemeinsamen Zukunft.

Lohmeyer & Cukrowski
Foto: SWR

Das Interesse wächst. Sie sehen sich an, sie wollen sich. Cukrowski und Lohmeyer

Ein solches Zwei-Personen-Stück zu machen ist mutig. Existenzialistisch angehauchte Liebesgeschichten dieser Art kennt man aus dem französischen Kino. Die Messlatte hängt also hoch. Außerdem sind viele Zuschauer allzu schnell peinlich berührt, wenn in Filmen sehr direkt Gefühle verhandelt werden. Auch wenn man diese ewige Geschichte schon sehr viel besser gesehen hat, so entwickelt dieses karge, von Rudolf Blahacek klar und ruhig fotografierte und von Till Brönner jazzig untermalte Kammerspiel doch einen gewissen Reiz.

Jurist Breinersdorfer tut gut daran, es beim Drama zu belassen, dem Drama über die Vergänglichkeit von Gefühlen, über Liebe, Sehnsucht, Vernunft, und die Situationen jener Nacht zu „versachlichen“ und sich nicht melodramatisch in die Erzählung seiner beiden Hauptfiguren einzumischen. So ist man als Zuschauer zwar nicht allzu berührt – aber auch nicht peinlich berührt. Die Selbstverständlichkeit, mit der Gesine Cukrowski nackt spielt, weist in dieselbe Richtung: Nacktheit wird nicht als erotischer oder sexualisierter Kick eingesetzt. Sind auch einige Dialoge etwas bedeutungsschwanger, Lohmeyers Spiel etwas schwermütig, so ist „Zwischen heute und morgen“ doch angenehm unschwülstig geraten.


Dieser Artikel stammt von http://www.tittelbach.tv/programm/kino-koproduktion/artikel-1324.html

 

7.11.2013

PODIUMSDISKUSSION

Stuttgart, 6. 11. 2013

"Stuttgart Dorf oder Metropole?"

18:30 Uhr, Haus der Katholischen Kirche

 

4.12.2013

EIN EXPERIMENT:

 

BERLIN.classified

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Ein Politthriller, emotional, extrem spannend, ein Roman im Stil von US-Serien wie "Homeland"

Nur als e-Book aber dafür überall zu haben

Es erscheint bei ePubli.

Die erste Episode SEILVERWANDTSCHAFTEN erscheint am 9. Dezember 2013. Gut für Weihnachten.

 

COVER1

 

 

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Und die zweite Episode MORD, SELBSTMORD, MORD

folgt am 21. Dezember 2013. Spannende Weihnachten!

 

 

 

Impressum

 

e-Mail: fred@breinersdorfer.com

 

19.12.2013

 

POLITIK:

 

AUSGANGSPUNKT IN DER "SÜDDEUTSCHEN"

erste Seite Feullienton

"Verschenkt meine Filme!"

Eine Betrachtung von Fred Breinersdorfer für Zwangslizenzen für Filme im Internet.

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ZUM THEMA JETZT EIN INTERVIEW IN "BLICKPUNKT FILM"

 

blickfilm

 

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21.12.2013

DIE JÄHRLICHE FROHE BOTSCHAFT:

Es gibt auch eine Saison für bestimmte Worte. Wer redet schon im Frühjahr von „Besinnlichkeit“? Aber vor Weihnachten ist der Begriff ein Werbe-und-Gemütlichkeits-Tool, und so beliebt wie der Christbaum. Für einen Euro Eintritt kann man sich beispielsweise auf dem Gendarmenmarkt besinnlich auf die Füße treten lassen, warmen Fusel trinken, Fellhausschuhe für die Lieben zu Hause kaufen oder für 100 Gramm Hartkäse 7,95 Euro hinlegen, während auf einer Bühne ein Kleinorchester besinnlich auf verstimmten Instrumenten musiziert. Ein chinesischer Tourist staunt nebenbei noch mit Recht, was für eine geile Kulisse das pink, und somit auch besinnlich angestrahlte Konzerthaus ist, und er ist verblüfft, als er hört, dass das real ist. Das Konzerthaus nicht die Besinnlichkeit.
Dabei ist das sich Besinnen keine schlechte Sache so gegen Ende Dezember. War’s gut oder eher schlecht, das Jahr mit der 13? War ich gut oder schlecht? Mal so, mal so, könnte die Antwort lauten. Was hätte ich besser anders gemacht? Und habe ich die Chance, 2014 aus meiner Besinnung Konsequenzen zu ziehen? Klingt nach Arbeit, könnte aber auch Spaß machen.
In diesem Sinne wünsche ich Dir/Ihnen von Herzen wirklich besinnliche Feiertage. Und ich wünsche mir für uns alle ein wenig Ruhe, eine gemütliche Stube, gegenseitiges Verständnis und die Zärtlichkeit liebender Paare, und vielleicht noch etwas guten Sex. Und im Neuen Jahr alles Gute, Gesundheit und Erfolg. Vielleicht ist die 14 ja eine Glückszahl, wer weiß?


Euer/Ihr/Dein Fred Breinersdorfer

 

17.1.2014

 

HÖRSPIEL:

 

DER DRITTE RADIO-TATORT FÜR DEN SWR 11. - 16. DEZEMBER IM ARD HÖRFUNK

Katja Röder und Fred Breinersdorfer haben für die SWR-Hörspielredaktion von Ekkehart Skoruppa schon zwei Radio-Tatorte geschrieben. Nun ist der dritte Tatort in Kürze auf der Antenne.

ANATOMIE DES TODES


Aus dem Bodensee wird eine völlig entstellte Leiche gefischt. Abrieb und Zersetzung lassen kaum mehr Rückschlüsse über die Todesursache zu. Noch schwieriger gestaltet sich für Nina Brändle und Xaver Finkbeiner die Frage, wer der Tote überhaupt ist? Gesichtsstruktur und Genanalyse deuten auf einen Menschen chinesischer Herkunft hin, aber kein Mann mit diesem ethnischen Hintergrund gilt als vermisst. Hielt der Tote sich illegal in Deutschland auf? Der einzige Hinweis sind Spuren eines Operationsfadens, den die Gerichtsmedizin in dem kaum mehr vorhandenen Oberkörper des Leichnams entdeckt. Hatte sich der Tote vor seinem Ableben noch einer Operation unterzogen? Ungereimtheiten ergeben sich aus der Auswertung des erstellten Phantombildes, denn das ähnelt auf erschreckende Weise einem Insassen eines chinesischen Strafgefangenenlagers, für dessen Freilassung sich Amnesty International vor einiger Zeit vehement ausgesprochen hatte. Aber wie sollte ein zum Tode verurteilter chinesischer Häftling unbemerkt in Deutschland einreisen? Und was ist dann mit ihm geschehen? In Nina Brändle und Xaver Finkbeiner nährt sich ein grausamer Verdacht: Wurde der Chinese einer Operation unterzogen, um ihm seine Organe zu entnehmen? Musste er deswegen sterben? Handelt es sich bei den Tätern um eine international operierende Organmafia?

Die Hauptrollen sprechen Karoline Eichhorn und Ueli Jäggi, Regie Walter Adler. Die Produktion wird im September 2013 erfolgen, Ursendung im Dezember.

 

katjaundfred

Die Autoren (Foto: Claude Hilde)

 

"Anatomie des Todes"

PODCAST

9.2.2014

 

ABSCHIED AUS DEM VORSTAND DER DEUTSCHE FILMAKADEMIE:


Um die Kontinuität der Vertretung der Drehbuchautoren im Vorstand (wegen verzwickter Satzungslage) zu sichern, habe ich heute nicht mehr kandidiert und unseren Kollegen Philipp Weinges vorgeschlagen, der mit großer Stimmenmehrheit gewählt wurde. Die Arbeit hat viel Spaß gemacht.

Ich werde weiter für das Programm
FILMMAKERS IN PRISON der Filmakademie
verantwortlich sein.

8.5.2014

SUFF, MILLIARDEN, KNAST

 

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Ein Politthriller, extrem spannend, emotional, ein Roman im Stil von US-Serien wie "Homeland". Über 600 Seiten in sechs Episoden.

Die Episoden erscheinen im Zwei-Wochen-Rhytmus als eBook bei epubli - nicht im Print. Sie kosten jeweils nur 2,99 Euro.

 

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BERLIN.classified, SEILVERWANDTSCHAFTEN, mehr ...

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TEASER

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PROBELESEN DER SECHSTEN EPISODE:

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FAKTENCHECK

Faktencheck zur Frage existiert ein geheimer 8-mm-Film, der im Hotel Beau Rivage gedreht wurde, als Barschel umgebracht wurde?
Die Handlung von BERLIN.classified beruht nicht auf Tatsachen, aber bei weitem nicht alles ist ausgedacht. Seit über 20 Jahren recherchiere ich schon. Es gibt erstaunliche Fakten, die ich mit der Handlung zu meiner Story verwoben habe. Nach und nach, lasse ich die Leserinnen und Leser einen Blick in Unterlagen werfen - parallel zu einer kleinen Lesprobe:

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zum Download zur Verfügung. ACHTUNG: wer kein eBook-Reader auf seinem Rechner installiert hat kann kostenlos das Programm aus dem Netz herunterladen.

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FRANKFURTER RUNDSCHAU: DEMOKRATISIERUNG DER KREATIVITÄT:


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THEATER:

 

Der Teufel und die Diva

in Theater Rudolstadt

Premiere am 29.11.2013, 20 Uhr

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Rezension

STREIT UM ANNE FRANK FILM:

 

das ZDF hat am Sonntag bekanntgegeben, einen Zweiteiler über das Leben von Anne Frank zwischen 1939 und 1944 plant. Produzent soll Oliver Berben sein.
Seit Februar 2011 arbeite ich am Drehbuch für einen Kinofilm zum selben Thema. Die Produzenten (AVE/Zeitsprung Pictures) haben die Weltverfilmungsrechte von Rechteinhaber, den Anne Frank Fonds in Basel
erworben. Regie wird Hans Steinbichler führen. Das ZDF besitzt dagegen keine Verfilmungsrechte an dem Tagebuch der Anne Frank. Sender und Redaktion wurden mehrfach auf diesen Umstand hingewiesen.
Aber ohne inhaltlichen Bezug auf das Tagebuch ist die Schilderung des Lebens der Familie Frank zwischen 1939 und 1944 schlicht unmöglich.
Weil damals schon Pläne von Oliver Berben bekannt wurden, diesen Weg zu gehen, sah sich der Fonds genötigt, die Intendanten von ZDF und ARD anzuschreiben und auf die klare Rechtslage hinzuweisen.
Vom Intendanten des ZDF wurde (anders als von Intendanten der ARD) das Schreiben nicht beantwortet. Mit Schreiben von heute wurden die Mitglieder des Fernsehrates des ZDF informiert.
Ich bin sehr überrascht, dass ein renommierter Sender, sich gegen den erklärten Willen der Rechteinhaber eines so sensiblen Stoffes bemächtigt. Das Projekt des ZDF ist nicht nur rechtlich unzulässig,
sondern in hohem Maße unmoralisch. Denn der Sender und Berben bereichern sich rücksichtslos am Schicksal und dem Vermächtnis von Anne Frank.

Die Presseerklärung des Anne Frank Fonds finden Sie hier.

 

Anne Frank Stiftung Amsterdam distanziert sich von ZDF/Berben

Die Amsterdamer Anne Frank-Stiftung hat sich vom Filmprojekt des ZDF (zusammen mit Oliver Berben) distanziert. Der Sender hatte sich aber auf deren Unterstützung berufen. Bekanntlich will der Sender einen Zweiteiler ohne die Verfilmungsrechte drehen. Interessant ist, dass die Amsterdamer Stiftung nicht Rechteinhaber ist und deswegen neutral. - Die Frage taucht nun auf, ob der ebenfalls als Projektunterstützer von ZDF zitierte Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Salomon Korn, vorher darüber informiert war, dass der Sender die Rechte nicht erworben hat.

Welt kompakt

 

ZDF gibt auf

Der Intendant erklärt, es werde keinen ZDF-Film ohne Einwilligung des Fonds geben, der die Urheberrechte hält.

Tagesspiegel

Die FAZ spricht von "Blamage"

FAZ

 

Produzenten führen Casting für die Rolle Anne Franks durch

Junge Frauen mit Talent und Kenntnissen können sich bewerben:

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Oliver Berben gibt auf

Er erklärte im SPIEGEL: "Die rechtliche Frage spiele keine Rolle, (...) Wichtig sei, ob die Überlebenden eine weitere Beschäftigung mit der Familie Frank wünschten. Ein Film ohne deren Zuspruch hätte 'einen komischen Geruch an sich, egal, wie gut er auch werden würde'."

Mein Kommentar:

Kein einziges Wort der Entschuldigung. Hier wirft sich ein deutscher Produzent moralisch in die Brust, der seit langer Zeit hartnäckig versucht, genau diesen Film mit "Geruch" (welch ein Ausdruck!) ins TV zu bringen. - Wir, AVE, Zeitsprung, Steinbichler und Breinersdorfer machen unseren Film. Womit? Mit den Rechten und mit Recht!

22.5.2014

NETZPOLITIK:


Auf der re.publica in Berlin fand eine Podiumsdiskussion mit Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN(, Markus Beckedahl (Netzpolitik.org) und Fred Breinersdorfer, Moderation Manfred Kloiber zum Thema statt. Der Deutschlandfunk sendet am Freitag, den 9. Mai von 19:15 -20:00 Uhr den Mitschnitt.

 

26.6.2014

ENDLICH IST ES SO WEIT: WIR DREHEN AB 1.7.2014

ELSER

Drehstart

27.7.2014

SENDETERMIN MÜNCHEN TATORT:

am 10.8. 2014 um 20:15 Uhr in der ARD: Tatort - Ein neues Leben über einen Mord im Drückermilieu, geschrieben von fred und Léonie-Claire Breinersdorfer

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Die Quote war knapp 20 % Marktanteil bei knapp 6 Mio. Zuschauern.

 

"DER TEUFEL UND DIE DIVA" AB 30.5.2014 IN HANNOVER

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22.8.2014

 

MALEREI:

DAS NEUE BILD:

 

Rainbow

"Call Me Not Rainbow", Acryl auf Karton, März 2013 (29 x 29)

 

7.10.2014

 

INTERVIEW:

ZUM THEMA "AMAZON-SKANDAL" IN DER "JUNGEN WELT" VOM 12.8.2014

Fred Breinersdorfer ist Anwalt und Drehbuchautor und aktiv im Verband Deutscher Drehbuchautoren. Von 1997 bis 2005 war er Bundesvorsitzender des Verbands Deutscher Schriftsteller in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di),

Mit einem offenen Brief wenden sich 900 Schriftsteller in einem offenen Brief gegen Dumping-Preise von Amazon bei E-Books, darunter John Grisham, Stephen King und Sie. Der Online-Händler argumentiert dagegen: Bücher müssten mit Spielen, Fernsehen, Filmen, Blogs, kostenlosen Nachrichten-Websites und mehr konkurrieren. Wie sehen Sie es?

Das Argument ist hirnrissig, Äpfel werden mit Birnen verglichen. Bücher sind Bücher. Andere Medien haben ihre eigene Preisgestaltung. Sollen sich Literaten und Sachbuchautoren mit ihren Preisen an Umsonst-Blogs orientieren? Soll es für kulturelle Leistungen überhaupt keine Kohle mehr geben, weil sich Amazon alles abgreift?

Für 9.99 Euro würden mehr Menschen Bücher lesen als für 14.99, behauptet der Konzern…

Wenn sich jemand für ein Buch interessiert, sind fünf Euro Preisunterschied selten ein Argument. Man will dieses Buch lesen – und kein anderes. Sicherlich bestimmt der Markt im Verhältnis von Angebot und Nachfrage den Preis. Aber mit Amazon lassen sich keine Preise für seine Leistung verhandeln – der Konzern basht inzwischen selbst große Verlagshäuser. Er setzt seine Margen nach eigenem Gutdünken fest. Vogel friß’ oder stirb. Amazon ist ein Monopolist, er springt mit Autoren und Verlagen um wie er will – er manipuliert sogar das Marketing auf der eigenen Plattform, sperrt Empfehlungen und Links. Das ist Zensur aus Profitgier!

Zwischen Amazon und dem US-Verlag Hachette ist aktuell Streit entbrannt. Schriftsteller kritisieren die Methoden des Konzerns, um seine Interessen durchzusetzen: Er habe die Auslieferung gedruckter Bücher verlangsamt sowie keine Vorbestellungen mehr angenommen, um Druck auszuüben – ihre Meinung dazu?

Das meine ich mit „Bashing“, autoritäre Blockaden, die man im politischen Bereich nur aus Diktaturen kennt. Die Kartellbehörden müssen eingreifen, weil sich inakzeptable Monopolstrukturen herauskristallisieren. Schriftsteller und Verlage sind zum Großteil darauf angewiesen, bei Amazon zu verkaufen.

Die Beteiligung von Amazon mit rund 70 Prozent am digitalen und gedruckten Buchhandel ist exorbitant. Was können Schriftsteller und ihre Verbände unternehmen, um diese Marktmacht zu begrenzen?

Erstens: Wir können die Öffentlichkeit mobilisieren, was wir gerade tun. Zweitens können wir der Politik in Erinnerung rufen: Zur sozialen Marktwirtschaft gehört auch deren Verpflichtung, Autoren und Verlage vor dem Marktmonopol dieses Molochs zu schützen. In der Verantwortung stehen zwei SPD-Bundesminister; Heiko Maas, für Justiz und Verbraucherschutz und Sigmar Gabriel für Wirtschaft. Der Gesetzgeber muss tätig werden, um den verfassungsgemäßen Schutz von Kunst und Kultur in Deutschland und Europa auch gegenüber einem derart rücksichtlosen Kapitalisten wie Amazon zu gewährleisten. Die Vermarktung von E-Books ist zudem auch europaweit und in der globalisierten Welt zu regeln. Weil im Netz keine Grenzen existieren, fordern wir das mit Nachdruck. Wir Künstler sind deswegen in einer Runde mit der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft, Brigitte Zypries, (SPD) im Gespräch. Dabei geht es auch um Bezahllösungen im Internet wie Mini-Payment, Strategien zur Sicherung unserer Existenz und anderes.

Wie finden Sie es, dass Ihr Kollege, der Journalist und Autor Günter Wallraff, schon vor einiger Zeit begonnen hat, den Online-Buchhändler Amazon zu boykottieren?

Ein tolles Signal. Prima wäre, einen bundesweiten Streik zu entwickeln – aber es wird sich kaum eine nennenswerte Anzahl von Kollegen anschließen: Nicht weil sie nicht wollten, sondern nicht können: Für Autoren in prekärer Lage würde sich der Boykott eines Hauptvertriebszweigs auswirken, als würden sie sich selber ins Bein schießen.

Schriftsteller als letzte in der Kette müssen häufig am Hungertuch nagen. Kurt Tucholsky hatte einst mit Rowohlt um Pfennig-Beträge gehandelt. Wie hat sich die aktuelle Lage der Autoren seither verändert?

Tucholsky schreib: „Die Verleger trinken ihren Champagner aus der Hirnschale ihrer Autoren“. Heute klingt das romantisch. Denn die Verleger waren Menschen, mit denen man verhandeln konnten. Versuchen Sie man einen von Amazon ans Telefon zu bekommen oder eine Mail an den Konzern zu schicken! Wir sitzen mittlerweile mit den Verlagen in einem Boot, weil auch sie von Amazon ausgebeutet werden. Deshalb lautet unsere Forderung: „Brecht das Monopol von Amazon!“ Interview: Gitta Düperthal

 

19.1.2015

AM SET VON ELSER:

Presse zum Dreh in Berlin (Auswahl):

Tagesspiegel

B.Z.

BILD

 

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Trotz des schweren Themas herrscht gute Laune am Set.

Die Bayerische Filmförderung, die Landesförderung Südtirol (wo wir auch drehen) und der Medienboard Berlin-Brandenburg haben entschieden, unser Projekt mit namhaften Summen zu fördern. Schon Ende 2012 hat die Baden-Würtembergische Filmförderung grünes Licht gegeben. Wir bedanken und für das Vertrauen und werden uns mit einem großartigen Film revanchieren. Damit sind wir durchfinanziert.

Dreh vom 1. Juli 2014 bis zum 3. September

 

13.2.2015

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Als einer von 23 Filmen läuft unser Film im offizellen Wettbewerb (außer Konkurrenz). Wir freuen uns, in diesem exzellenten cineastischen Umfeld unsere Weltpremiere am 12. Feburar, 16 Uhr im Perlinale-Palast feiern zu könenn.

Pressemeldung der Berlinale ...

 

Berlinale1

 

20.2.2015

 

FILM 1: "ELSER"-WELTPREMIERE IM WETTBEWERB DER BERLINALE

SPIEGEL online, eine Kritik für zahllose im Netz und den Blättern.

SPIEGEL online ist besonders interessant wegend er Kommentare.

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Steam der Pressekonferenz in voller Länge:

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berlinale1

 

DAS ELSER TEAM IM PERLINALE PALAST AUF DER BÜHNE

Noch lange nicht am Ziel aber eine wunderschöne Zwischenetappe ist erreicht.

 

FILMSTART IN DEUTSCHLAND UND DER SCHWEIZ AM 9. APRIL 2015

 

Premieren in Müchen, Stuttgart, Zürich und Wien, dazu auch Informationen in Kürze.

Presseinformation

Focus

Variety

Interview "Schwäbisches Tagblatt"

NEU:

Ausführliche Filmseite auf Facebook

 

ZUR KLARSTELLUNG IN SACHEN "ANNE FRANK":

Nach den Auseinadersetzungen in den Medien muss betont werden: Die hier vorgestellte Produktion ist alleinige Rechteinhaberin.

Eine Produktion der Spectrum Pictures und Zeitsprung Pictures in Zusammenarbeit mit dem Anne Frank Fonds Basel.

Im Verleih der UNVERSAL, Weltvertrieb BETA

Siehe Auch SPIEGEL 52/2012, A. 116 ff

STERN

Hollywood Reporter

 

 

BUNDESVERDIENSTKREUZ

Der Bundespräsident hat am 15.12. 2014 Fred Breinersdorfer das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Der Leiter der Berliner Staatskanzlei, Staatssekretär Björn Böhning, wird am 3.2.2015 die Auszeichnung übergeben.

 

14.7.2015

 

FRED BREINERSDORFER MITGLIED DER INTERNATIONALE JURY IN MOSKAU

12 Filme präsentiert das nach Venedig zweitälteste A-Festival der Welt zwischen dem 19. und 26 Juni. Fred Breinersdorfer wurde von Festvaldirektor Nikita Michalkow in die Internationale Jury eingeldaden. deren Präsident der Regisseur und Autor Jean-Jacques Annaud ist. Sein Film "13 Minutes" (int. Titel von ELSER) wird - außer Konkurrenz - ebenfalls in Moskau gezeigt.

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EHRENPREIS DES DEUTSCHEN SCHAUSPIELERPREISES FÜR INSPIRATION

GEHT 2015 AN FRED BREINERSDORFER

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Laudator Burghart Klaußner legt letzte Hand an.

 

9.9.2015

 

"ELSER - ER HÄTTE DIE WELT VERÄNDERT"

Kinostart in Deutschland am 9. April 2015

Frankreich-Premiere am 7. Oktober 2015 in Paris

Japan-Premiere am 16. Oktober in Tokyo

"Elser" lief bereits in Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritanien, Australien und Neuseeland.

 

FESTIVALS

Berlinale, Istanbul, Edinbourgh, Shanghai, Moskau ...

"ELSER" im Wettbewerb der Berlinale

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PREISE UND NOMINIERUNGEN

 

BAYERISCHER FILMPREIS 2015

DER NATIONALE FIEDENSPREIS DES DEUTSCHEN FILMS 2015

SIEBEN NOMINIERUNGEN FÜR ELSER FÜR DEN DEUTSCHEN FILMPREIS ABER KEINE EINZIGE LOLA ...

NOMINIERUNG ZUM DEUTSCHEN KAMERAPREIS FÜR JUDITH KAUFMANN

 

Pressespiegel (Auswahl)

Kinos

Trailer

SONDERSEITE ZUM FILM

 

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EIN KINOFILM ÜBER DEN SCHWÄBISCHEN SCHREINER, DER MIT EINEM ANSCHLAG AUF HITLER 1939 DIE WELTGESCHICHTE VERÄNDERT HÄTTE - WENN DER DIKTATOR NICHT 13 MINUTEN VOR DER EXPLOSION DEN SAAL VERLASSEN HÄTTE.

Drehbuch Fred Breinersdorfer und Léonie-Claire Breinersdorfer, Regie Oliver Hirschbiegel, Kamera Judith Kaufmann. Mit Burhrat Klaußner, Christian Friedel, Katharina Schüttler, Johann von Bülow u.a. Eine Koproiduktion von Oliver Schündler und Boris Ausserer (Lucky Bird Pictures) und Fred Breinersdorfer (Delphi Medien) in Co-Produktion mit Paul-Film (Joachim Hoepp), Broth Film sowie mit dem SWR, BR, WDR, DEGETO und ARTE im Verleih der NFP, Auslandsvertrieb BETA.

"ELSER" LÄUFT AB APRIL 2015 INTERNATIONAL IN DEN KINOS UNTER DEM TITEL "13 MINUTES"

Variety brachte das am 19.11. als
BREAKING NEWS...

FILMSTART IN ÖSTERREICH 9.5.2015

21.12.2015

 

DIE FROHE BOTSCHAFT 2015

 

SexXmas

 

Liebe Freunde und Bekannte,

es gab Zeiten, da hatten wir Angst vor Nuklearwaffenarsenalen. Sie existieren heute noch, aber nun versetzen ein paar Testosteron gesteuerte, hirngewaschene Typen ganz Europa und Arabien in Schrecken. Ein Soldat will töten und überleben. Diese Menschen dagegen wollen nur noch töten. Sich und andere. Wie groß können Hass und Verblendung sein! Wenn mir diese Nachrichten entgegen springen fürchte ich oft, dass wir diesem Grauen nichts entgegenzusetzen haben. Jedenfalls nichts, was in gleicher Münze zahlt. Und ich befürchte, dass die Reaktion darauf eine Renaissance des Faschismus sein wird, den wir überall keimen sehen.

Aber haben nicht Solidarität mit den Opfern im weitesten Sinne, Vernunft, Mut sich für Menschlichkeit und Frieden einzusetzen in der Geschichte jeden Faschismus und Totalitarismus überwunden? Alleine auf Freiheit, Toleranz und Gleichheit und gelebte Brüderlichkeit gründet sich das vitalste Gesellschaftsmodell.

So ist mein erster Wunsch zum Fest des Friedens (n.B. nicht des Konsums!) und für das kommende Jahr diesmal, dass unser Gesellschaftsmodell, so unvollkommen es jedem Denkenden erscheinen mag, nicht aus den Fugen gerät. Genießen wir das ungeheurere Privileg unserer nun über 70 Jahre friedlichen Existenz in unserem Land und unserem Europa. Nehmen wir uns ganz persönlich die Freiheit den unablässigen Strom von Mails und Infos unbeachtet an uns vorbei ziehen zu lassen, uns den wichtigen Menschen in unserem Leben zuzuwenden, ihnen von unserer Liebe zu erzählen, vielleicht beim Kochen oder in einer warmen Stube oder bei einem Spaziergang in einem Zauberwald. Und wenn es Nacht wird ... ja, ich wünsche uns allen Zärtlichkeit, Nähe, Sex und den Rausch der Sinne, denn wer weiß was kommt - und dazu von Herzen ein gutes, friedliches Jahr, Gesundheit und Glück und bin wieder einmal mit besten Grüßen

dein / Ihr Fred

 

 

"ELSER - ER HÄTTE DIE WELT VERÄNDERT"

 

ERFAHRUNGEN:

Ich hatte die Ehre und das Vergnügen unseren Film in verschiedenen Städten in Europa zu präsentieren und über ihn, Georg Elser und seine Geschichte zu sprechen und mit dem Publikum zu diskutieren. Hier ein Paar Eindrücke:

Moskau: Das Kino war proppenvoll, ich kam zu den QnA nur über den Notausgang zur Bühne. Das Publikum überwiegend jung. Hier war Elser völlig unbekannt. Ein Zuschauer brachte die Stimmung im Saal auf den Punkt: "Stauffenberg sehen wir Russen mit Skepsis. Er wollte nach dem Putsch mit dem Westen einen Separatfrieden schließen und dann die Sowjetunion angreifen. Leute die die "Weiße Rose" hatten wir viel. Was richtet man mit Flugblättern gegen Diktatoren aus? Aber dass ein Arbeiter alleine so früh gegen Hitler aufgestanden ist, das ändert mein Bild von den Deutschen im Krieg."

Zürich: Das Publikum in Zürich hatte kein Interesse am Thema Widerstand. Die Schweiz ist lange von Krieg und Diktatur verschont.

Kiew und Odessa: Die Ukrainer fühlen sich im Krieg. Und wenn man in einem Hotel am Maidan untergebracht ist, an dessen Fassade Geschosseinschläge zu sehen sind und davor auf dem Pflaster Markierungen, wo Tote lagen, dann kann man verstehen wenn es Fragen gibt: "Soll man denn Putin töten? Was würde sich ändern?" Ich habe mit Hinweis auf das was Gauck in unserer Veranstaltung mit Schülern gesagt hat, geantwortet, dass unser Film keine Aufforderung zum Bombenbau ist.

Paris: Auch hier voller Saal und die Frage, wie offen muss man mit dem Konflikt umgehen, den jeder Tyrannenmörder hat: Unschuldige Menschen zu töten um ein noch größeres Blutvergießen zu verhindern - und, Frankreich hat eine eigene, nicht unproblematische Widerstandsgeschichte.

Madrid: Hier konnte ich nur "Sophie Scholl" zeigen (Elser ist noch nicht in den Kinos), es wurde aber viel über Elser und den Widerstand gesprochen. Nicht zu vergessen: Spanien litt unter der Franco-Diktatur und deren Folgen bis zum Ende der 70er Jahre. Erst heute beginnt man mühsam, sich mit den brutalen Verbrechen dieser Zeit auseinanderzusetzen. Das Publikum meinte, wir Deutschen hätten es schneller geschafft, kritische Distanz zur Nazizeit zu gewinnen. Ich musste darauf hinweisen, dass es bei uns auch mindestens 30 Jahre gedauert hat, bis dieser Prozess wirklich in Gang kam - und dass er heute noch nicht beendet ist.

Zagreb: Auch hier lebhaftes Interesse und ein großes Medienecho. Vielfach wurde gesagt, dass Elser hätte unbedingt zu den Oscars geschickt werden müssen. Was soll ich darauf antworten als "so ist es"? Politisch muss man wissen, dass Kroatien bis 1995 im Krieg war und vorher ein Teil Jugoslawiens war, keinem Musterstaat in Sachen Menschenrechte und Demokratie. Ich hatte bei den Gesprächen den Eindruck, das für die meisten Kroaten die nationale Identität eher über historische Traditionen definiert wird, als durch den Kampf gegen Unterdrückung und Willkür im 20. Jahrhundert, als das Land beispielsweise an der Seite Hitlers in den Krieg zog. Umso aufmerksamer wurde vom Publikum Elsers Tat und Geschichte wahrgenommen.

 

FESTIVALS

Berlinale, Istanbul, Edinburgh, Shanghai, Moskau, Edinburgh, Shanghai, Moskau, Paris, Kiew, Odessa, Camerimage Polen, Belgrad, Valladolid, Zagreb, Bratislava, Jerusalem

"ELSER" im Wettbewerb der Berlinale

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PREISE UND NOMINIERUNGEN

 

Bayerischer Filmpreis 2015

Der Nationale Friedenspreis des Deutschen Films

Sieben Nominierungen zum Deutschen Filmpreis, aber keine Lola ...

Nominierung zum Deutschen Kamerapreis für Judith Kaufmann

Deutscher Regiepreis Metropolis, bester Kinofilm, für Oliver Hirschbiegel

Metropolis, Bester Schuspieler, für Christian Friedel

Nominierung Europäischer Filmpreis, Bester Schauspieler für Christian Friedel

 

 

Pressespiegel (Auswahl)

Trailer

SONDERSEITE ZUM FILM

 

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EIN KINOFILM ÜBER DEN SCHWÄBISCHEN SCHREINER, DER MIT EINEM ANSCHLAG AUF HITLER 1939 DIE WELTGESCHICHTE VERÄNDERT HÄTTE - WENN DER DIKTATOR NICHT 13 MINUTEN VOR DER EXPLOSION DEN SAAL VERLASSEN HÄTTE.

Drehbuch Fred Breinersdorfer und Léonie-Claire Breinersdorfer, Regie Oliver Hirschbiegel, Kamera Judith Kaufmann. Mit Burhrat Klaußner, Christian Friedel, Katharina Schüttler, Johann von Bülow u.a. Eine Koproiduktion von Oliver Schündler und Boris Ausserer (Lucky Bird Pictures) und Fred Breinersdorfer (Delphi Medien) in Co-Produktion mit Paul-Film (Joachim Hoepp), Broth Film sowie mit dem SWR, BR, WDR, DEGETO und ARTE im Verleih der NFP, Auslandsvertrieb BETA.

HÖRSPIEL: "ELSER"

Parallel zum Film entstand ein Hörspiel über das Schicksal von Georg Elser in Koproduktion von SWR 2 und NDR. 

Buch: Fred Breinersdorfer

Regie: Iris Drögekamp

 

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Das Hörspiel verfolgt einen ganz anderen konzeptionellen Ansatz wie der Film - es sprechen aber, eine große Seltenheit, dieselben Schauspieler ihre Rollen wie im Film. Eine besondere künstlerische Herausforderung.

CD-Edition und Hörprobe

 

TV-FILM: "DER RICHTER UND DER TOD"

DER PRÄSIDENT EINES LANDGERICHTS IN DER PROVINZ ERSCHLÄGT IM AFFEKT SEINEN SCHWULEN FREUND - DER VERDACHT FÄLLT AUF EINEN UNSCHULDIGEN, DER VOR DER STRAFKAMMER DES RICHTERS WEGEN MORDES ANGEKLAGT WIRD.

In einer idyllischen Gemeinde in Bayern geschieht ein Mord an einem homosexuellen jungen Mann. Schon von Anfang an wissen wir: der Täter ist der honorige Präsident des Landgerichts, der sich in den Mann verliebt hat und ihn aus Eifersucht tötete. Seine Familie und seine Kollegen ahnen nichts von seiner Neigung und der Tat. Statt sich zu stellen und zu outen, hofft der Richter, dass Gras über die Sache wächst. Doch die Staatsanwaltschaft verhaftet den Liebhaber des Mordopfers - und klagt ihn vor der Strafkammer an, deren Vorsitzender der Präsident ist.

Buch: Fred und Léonie-Claire Breinersdorfer, Regie: tba, eine Produktion der Luck Bird Pictures München mit Delphi Medien.

Status: in Finanzierung

 

 

11.3.2016

 

ARTENSCHUTZ FÜR KREATIERE, TAGESSPIEGEL VON 11.3.2016

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SEIT 3.3.2016 IM KINO: "DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK"

DER KINOFILM ÜBER DAS LEBEN UND STERBEN VON ANNE FRANK UND IHRER FAMILIE NACH IHREM TAGEBUCH.

Lea van Acken spielt Anne Frank, Ulricht Noethen ihren Vater Otto Frank, Martina Gedeck die Mutter Edith Frank-Holländer.

Presse ...

Das Tagebuch der Anne Frank. Jeder kennt es – und doch ist die ganze Geschichte vielen unbekannt. Der Text selbst ist Weltliteratur, nicht nur, weil er eines der eindringlichsten und bewegenden Dokumente der Judenverfolgung durch die Nazis ist. Das Tagebuch ist auch eine zeitlose Version des Themas Erwachsenwerden in schwersten Zeiten, die bis heute junge Menschen weltweit fesselt. Die Aufzeichnungen scheinen aktueller als je zuvor, jetzt, wo Fundamentalismus und Diskriminierung wieder auf dem Vormarsch sind und für die Jugend zuverlässige Lebensperspektiven immer schwieriger zu finden sind.

Anne Franks Tagebuch, Schriften sowie die gesamten Dokumente der Familie sind jetzt Grundlage für den ersten deutsch-europäischen Film über Anne und ihre Familie, der erzählt, woher die Familie kam, wohin sie ging und was nach ihrer Vernichtung im Holocaust geschah.

 

EIN NEUER FILM: "DIMITRIOS SCHULZE"

Dimitrios Schulze ist ein trickreicher Advokat mit grichischen Wurzeln im Jungbusch, einem Problemkietz in Mannheim. Dimi, wie alle ihn nennen, ist ein genialer Selbstvermarkter mit eigenem Rap und Videostram, ein Mann mit einem guten Standing bei den Mandanten, permanentem Stress mit der Polizei, ein Mann zwischen drei starken Fraunen, natürlich der eigenen Mama, seiner Verlobten Abeo, einer Schönheit, die aus Ruanda stammt und der Ermittlungsrichterin Petöfi mit ungarischen Wurzeln. Kein Wunder dass in einem Film über den Jungbusch, wo die Deutschen schon längst in der MInderheit sind, jeder Akteur eben kein "echter" Deutscher ist, obwohl fast alle hier geboren sind.

Regie führt Cüneyt Kaya, das Buch stammt nach einer Idee von Ulrich Herrmann von mir. Uli betreut den Film auch als Redakteur. Produktion: kurhaus produktion Baden-Baden, federführend Daniel Reich, für SWR/DEGETO.

Adam Bousdoukos spielt den Dimi, als Polizeichef sehen wir den großartigen Kida Khodr Ramadan. Tolle, starke Frauen bereichern das Ensemble. Und weil Rap eine große Rolle spielt, wird einer der Stars für den Film die Musik machen: Eko Fresh.

ein Video von Eko Fresh

ABGEDREHT, IN POSTPRODUKTION

Zur Einstimmung ein anderes Video:

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So viel fürs erste.

 

FILM: "VILLA PARADISO"

SOMMER 1944 IN DER TOSCANA: WEIT VON DER FRONT ENTFERNT, VERLIEBEN SICH, MATTHES, EIN JUNGER DEUTSCHER SOLDAT UND FLAVIA, DIE TOCHTER EINES ITALIENISCHEN GUTSBESITZERS. ALS DIE FRONT NÄHER RÜCKT UND SICH FLAVIAS BRUDER DEN PARTISANEN ANSCHLIESST, ZWINGT IHN SEIN VORGESETZTER, ENTWEDER FLAVIA ODER IHREN BRUDER ZU TÖTEN - 70 JAHRE SPÄTER SEHEN SICH DIE DREI MENSCHEN VOR EINEM DEUTSCHEN GERICHT WIEDER.

 

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Ein Kinofilm nach dem Roman "Villa Paradiso" von Christiane Kohl. Die Projektentwicklung wird vom FFF Bayern gefördert, der das Drehbuch für den Deutschen Drehbuchpreis 2015 vorgeschlagen hat.

Buch: Fred Breinersdorfer und Katja Röder, Regie: Mark von Seydlitz, Kamera: Gernot Roll, Produktion: Mark von Seydlitz, Markus Brandmair, Fred Brinersdorfer, Casting Ann Dorthe Braker

Besetzung: Liv Ullmann, Hans-Michael Rehberg, Mario Adorf, Rafael Gareisen, Nilks Strunk, Dennis Mojen, Daniel Fiedl, u.a.

Ausfühliche Filmseite auf Facebook

Status: in Finanzierung

 

TV-FILM: "BRUNO, CHEF DE POLICE"

KRIMI-BESTSTELLER VON MARTIN WALKER FÜRS INTERNATIONALE FERNSEHEN

 

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DIOGENES hat von den ersten fünf Bruno-Krimis über eine Million Expemplare verkauft. Die charmanten Krimis um Bruno Courrèges, der in einem Dorf im malerischen Périgord gleichzeitig sein eigener Polizeichef und Flic ist, stammen aus der Feder des früheren Auslandskorrespondenten des "Guardian", des Schotten Martin Walker. Er wohnt und kocht selbst im Périgord, weiß also sehr genau, worüber er schreibt.
Die Spuren in seinen Kriminalfällen reichen gleichzeitig in die Vergangenheit und die Gegenwart. Es sind pralle Geschichten von Mord- und Lebenslust, augenzwinkernd, packend und voller Atmosphäre. Die Süddeutsche Zeitung hat die Bruno-Krimis kürzlich ein "spannedes Kochbuch mit Krimianhang" genannt. Davon sollen noch einige herauskommen. Und alles zusammen könnte eine neue, lebhafte Farbe im Deutschen Fernsehen werden.

Buch Katja Röder und Fred Breinersdorfer, Regie Züli Aladag, eine deutsch-französische Koproduktion von memento film (Markus Gruber), Delphi Medien (Fred Breinersdorfer) und Paladin Film (Bernd Schlötterer) und der AB-Groupe (Paris) für ZDF und ARTE.

Status: in Finanzierung