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DIE
SERIE "ALLES PALETTI", SWF/ARD, 1990
1990 entstand eine
liebevoll gemachte sechteilige Krimiserie im SWF, die Wirtschaftskriminalität
zum Thema hatte. Initiator war Dietrich Mack. Die Protagonisten betrieben
eine Wirtschaftsdetektei für wohlhabende Klienten. In dieser Serie debütierte
Roland Suso Richter als Regisseur, Nico Hoffmann drehte zwei Filme.
Prominente Schauspieler stellten den Cast. Dennoch wurde die Serie nicht
fortgesetzt. Sie ist wegen der höchst unterschiedlichen Länge ihrer
Episoden heute nicht mehr im normalen Programmschema wiederholbar. Schade!
Die folgenden Beträge wurden von Fred Breinersdorfer geschrieben:
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Der ehrgeizige junger
Steuerberater Merck legt Geld einer Hilfsorganisation bei einer Bank
zu tollen Konditionen an. Doch eines Tages ist sein Kundenberater verschwunden.
Das Konto ist geplündert. Der Täter meldet sich aus Paraguay.
Doch die Nachricht enthält einen kleinen Fehler, der den Boß
des Detektivbüros "procura" auf seine Spur bringt.
Ein junges Ehepaar
nimmt über eine Schweizer Scheinfirma das Unternehmen systematisch
aus, in dem es arbeitet. Das Unternehmen gerät an den Rand des
Ruins, Alles scheint nach Plan zu laufen, doch der Unternehmer beauftragt
"pro cura", um die undichte Stelle in seinem Unternehmen zu
suchen. Da versucht die junge Frau, aus dem Deal auszusteigen.
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- Der WDR experimentierte
1993 mit einer Serie, deren 45-Minüter in zwei Wochen geschrieben und
in einer Woche digital gedreht wurden und die sie mit aktuellen politischen
Themen so zeitnah wie möglich befassen sollten. Martin Wiebel war der
Initiator des Projekts im Sender. Fred Breinersdorfer schrieb zwei Bücher.
"Auch Enget können sterben", befasste sich mit den Folgen
des in der Geschcihte der Bundesrepublik ersten Eiunsatzes der Bundeswehr
"out of aera". "Sein Kampf" galt dem damals in Russland
zum Politstar aufgestiegenen rechtsradikalen Politiker Schirinowski.
- Die Serie wurde nach wenigen Folgen leider eingestellt.
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- Ein junger Fähnrich
meldet sich freiwillig zum ersten Out-of-Area-Einsatz der Bundeswehr
in Somalia. Er kehrt als erste gefallener deutscher Soldat nach dem
zweiten Weltkrieg im Sarg zurück. Alleine seine Großmutter,
die aus einer alten Offiziersfamilie stammt, beginnt gegen den Pomp
der Begräbnisfeierlichkeiten zu revoltieren.

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- Deutschen Geheimdienste
fürchten, der populäre rechtsradikale russische Abgeordnete
Schirinowski könne bald den kranken Präsidenten Jelzin
ablösen und Europa bedrohen. In Geheimdienstkreisen entwickelt
man Pläne, den Politiker heimlich zu liquidieren, ohne dass
die Regierung davon weiß. Weltpolitische Gefahren könnten
drohen. - Bemerkung: Ein Interview von Fred Breinersdorfer mit Schirinowski
über dessen Verbindung zu den Geheimdiensten erschien in der
Süddeutschen Zeitung. Videoaufnahmen des Autors aus Moskau vom Hauptquartier
Schirinowski wurden in den Film eingeschnitten.
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e-Mail: fred @ breinersdorfer.com
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